Jenische, Sinti und Roma: Taskforce wird zur Farce - GfbV

13 Nov 15

Jenische, Sinti und Roma: Taskforce wird zur Farce

Das Bundesamt für Kultur BAK hat auf heute, Donnerstag, 13. November, ein „Kickoff-Meeting“ einberufen, an dem die eingeladenen Organisationen der Jenischen, Sinti und Roma den vom BAK erarbeiteten Aktionsplan für die nächsten Jahre in Empfang nehmen sollten. Obwohl schon seit August die Organisationen der Jenischen, Sinti und Roma und die Gesellschaft für bedrohte Völker GfbV ihre Bedenken über die behördenlastige Zusammensetzung und Vorgehensweise schriftlich angemeldet hatten, wurde auf die berechtigten Anliegen nicht eingegangen. Damit die Taskforce nicht zur Farce verkommt, haben die Organisationen der Jenischen, Sinti und Roma und die GfbV die Sitzung unter Protest verlassen. Minderheitenförderung heisst für die unterzeichnenden Organisationen gleichberechtigte Teilhabe an den politischen Prozessen, sowie Anerkennung der kulturellen Selbstbestimmung und Bedürfnisse. Eine Versammlung der Organisationen wird das weitere Vorgehen beraten und konkrete eigene Aktionspläne entwickeln.

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