Menschenrechte in China: Sayragul Sauytbay berichtet

Menschenrechte in China: Sayragul Sauytbay berichtet

Mittwoch, 09. Dezember 2020
Online via Zoom

Online-Podium mit Sayragul Sauytbay, Geflüchtete aus einem chinesischen Zwangslager

Vor einem Jahr bewiesen die „China Cables“ die Existenz der Zwangslager in Ostturkestan (chin. Xinjiang). Seither häufen sich alarmierende Berichte über die Situation der Minderheiten in Ostturkestan: Mindestens eine Million Uigurinnen und Uiguren werden in Lagern festgehalten und Zehntausende zur Arbeit in Zuliefer-Fabriken von internationalen Markenfirmen gezwungen. So ergab eine Recherche der New York Times, dass zahlreiche chinesische Schutzmasken-Hersteller auf Zwangsarbeit setzen.

Die Kasachin Sayragul Sauytbay war Gefangene eines chinesischen Zwangslagers in Ostturkestan. Die ehemalige Staatsbeamtin wurde Zeugin, wie unschuldige Menschen misshandelt, gefoltert und zur Zwangsarbeit gezwungen wurden. wurden. Seit ihrer Flucht erachtet sie es als ihre Aufgabe, aus ihrer Insider-Perspektive über die Zwangslager zu berichten, zum Beispiel im Buch „Die Kronzeugin“, das sie gemeinsam mit der Journalistin Alexandra Cavelius verfasst hat.

Am Online-Podium mit der GfbV spricht Sayragul Sauytbay über die Menschenrechtslage in Ostturkestan, die Verantwortung der Schweiz sowie über die Handlungsmöglichkeiten der internationalen Staatengemeinschaft.

Wann: Mittwoch, 9. Dezember, 20 bis 21 Uhr
Online-Podium auf Zoom
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Foto: Regina Recht / Titelfoto „Die Kronzeugin“

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