Fallbeispiel

Abholzung in Brasilien: UBS finanziert umstrittene Agrarkonzerne

Ein GfbV-Bericht zeigt, wie die UBS zwei Agrarkonzerne finanziert hat, die in Brasilien in Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen verwickelt sind.

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Amazonas Feuer. Foto: Shutterstock Amazonas Feuer. Foto: Shutterstock

Die UBS hat über ihre brasilianische Investmentbank UBS BB die beiden Agrarkonzerne BrasilAgro und Marfrig mit Geld globaler Investoren versorgt. Beide Unternehmen sind in gravierende Fälle von unerlaubter Abholzung, Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzung verwickelt.

Besonders brisant: Kurze Zeit vor dem Geschäft mit BrasilAgro hat die UBS in ihren Richtlinien zu Nachhaltigkeits- und Klimarisiken die Kriterien für Sojaproduzenten abgeschwächt – weil die bestehenden Richtlinien das Geschäft sonst wohl verhindert hätten. Dies zeigt eine durch die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) veröffentlichte Recherche Ende September 2022.

Aus Sicht der GfbV macht der Fall deutlich: Freiwillige Massnahmen reichen nicht, um den Finanzsektor zu sozial- und ökologisch verantwortungsvollem Handeln zu bewegen. Es braucht ein verbindliches Konzernverantwortungsgesetz.

Das Video zeigt, wie die UBS in Brasilien umstrittene Agrarkonzerne finanziert hat und warum es ein Konzernverantwortungsgesetz braucht.

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