Offener Brief gegen die Schikanierung von Indigenen in Russland eingereicht – Gesellschaft für bedrohte Völker

17 Nov 21
News

Offener Brief gegen die Schikanierung von Indigenen in Russland eingereicht

Andrei Danilov in Zug, Gesellschaft für bedrohte Völker

Am 29. August 2021 wurde der samische Aktivist Andrei Danilov (im Bild) verhaftet und für mehrere Tage wegen «Nichtbefolgung eines rechtmässigen Befehls eines Polizeibeamten» festgehalten. Und zehn Tage vor Danilovs Verhaftung wurde der indigene Aktivist Stepan Petrov als erste indigene Person in Russland zum «ausländischen Agenten» erklärt. Die beiden Beispiele veranschaulichen die zunehmenden Einschüchterungen und Repressalien gegen indigene Aktivisten und Rechtsverteidigerinnen in Russland.

Die GfbV Schweiz und Deutschland haben deshalb im Herbst einen offenen Brief an den russischen Präsidenten Putin und den russischen Aussenminister Lavrov geschrieben. Der Brief fordert ein sofortiges Ende der Einschüchterung und Schikanierung von indigenen Aktivistinnen und Aktivisten in der Russischen Föderation.

Unterzeichnet wurde er von über hundert zivilgesellschaftlichen Organisationen und zahlreichen Einzelpersonen.

Zum Wortlaut des offenen Briefes (Englisch)

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