Neue GfbV-Kampagne lanciert: «Arctic life, indigenous rights now!» – Gesellschaft für bedrohte Völker

09 Feb 21
News

Neue GfbV-Kampagne lanciert: «Arctic life, indigenous rights now!»

Mädchen mit Rentier

Die Arktis ist Lebensraum von rund einer Million indigener Menschen. Seit Jahrtausenden trotzen sie dem rauen Klima und zahlreiche von ihnen leben nach wie vor vom Rentierzüchten, Jagen, Sammeln und Fischen. Doch diese Lebensweise wird zunehmend bedroht: Wegen der globalen Erwärmung tauen die arktischen Böden auf und offenbaren lang verdeckte Reichtümer wie Mineralien, Erdöl und Erdgas. Das macht die Arktis zu einem wirtschaftlich und politisch umkämpften Gebiet. Die zahlreichen neuen Rohstoff- und Infrastrukturprojekte erschweren den indigenen Gemeinschaften den Zugang zu ihren Territorien und ihren traditionellen Lebensgrundlagen.

Mit ihrer neuen Kampagne «Arctic life, indigenous rights now!» unterstützt die GfbV indigene Gemeinschaften in der Arktis, die sich gegen die Ausbeutung ihres Lebensraums wehren und sich für ihr Recht auf Selbstbestimmung einsetzen. Gemeinsam mit dem unabhängigen russischen Indigenen-Netzwerk Aborigen Forum und indigenen Gemeinschaften der Arktis setzen wir uns dafür ein, dass Schweizer Investoren zur Verantwortung gezogen werden.

Die neue Kampagnenseite der GfbV bietet einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen in der Arktis und deren Auswirkungen auf die indigene Bevölkerung. Fallbeispiele aus Russland und Norwegen machen deutlich, wie Rohstoffabbau- und Energieprojekte die Lebensweise und Kulturen von indigenen Gemeinschaften akut bedrohen. Zudem kommen indigene Aktivistinnen und Aktivisten zu Wort, die sich aktiv gegen die Zerstörung ihres Lebensraums wehren.

Zur Kampagne

 

Bei Verwendung dieser Webseite stimmen Sie zu, dass Cookies auf Ihrem Computer gespeichert werden. Mehr Informationen