Sri Lanka: Über 25 000 Menschen lassen sich nicht blenden! – GfbV

14 Nov 13

Übergabe Sri Lanka Petition: Über 25 000 Menschen lassen sich nicht blenden!

Bern, 14. November 2013 – 25 324 Menschen unterstützen mit ihrer Unterschrift eine Petition von Amnesty International, der Gesellschaft für bedrohte Völker und der Schweizerischen Flüchtlingshilfe. Sie fordern den Bundesrat auf, sich für die Achtung der Menschenrechte in Sri Lanka einzusetzen und die Asylsuchenden aus Sri Lanka in der Schweiz zu schützen. Die Übergabe der Petition findet heute in Bern im Beisein der Geschäftsleitenden der drei Organisationen statt.

Petitions-Übergabe:

Donnerstag, 14. November 2013 um 13:45 Uhr, Bundeskanzlei, Bundeshaus West, 3003 Bern

Im Beisein von:
Manon Schick, Geschäftsleiterin Amnesty International Schweiz
Angela Mattli, Kampagnenverantwortliche, Gesellschaft für bedrohte Völker                Beat Meiner, Generalssekretär der Schweizerischen Flüchtlingshilfe        Sunanda Deshapriya, Journalist und singhalesischer Menschenrechts-Aktivist Tharsika Pakeerathan, tamilische Aktivistin

Die Kampagne hat bereits Wirkung gezeigt: die Ausschaffung hunderter Flüchtlinge aus Sri Lanka wurde sistiert und alle negativen Asylbescheide werden noch einmal überprüft. Das  Bundesamt für Migration wird die Risiken einer Rückschaffung generell neu bewerten. Sri Lanka ist ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gelangt, und zwar nicht nur als Ferienparadies, sondern auch als Land, in dem Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung sind.

25 324 Bürgerinnen und Bürger fordern den Bundesrat mit ihrer Unterschrift unter der Petition dazu auf, sich verstärkt für die Achtung der Menschenrechte in Sri Lanka einzusetzen und Flüchtlinge aus Sri Lanka in der Schweiz besser zu schützen. Die hohe Zahl der Unterschriften unter der Petition verleiht auch der Forderung der Nichtregierungsorganisationen Nachdruck, dass eine vorläufige Sistierung der Ausschaffungen nicht ausreicht. Stattdessen müssen Ausschaffungen nach Sri Lanka grundsätzlich überdacht und die Verhandlungen mit Sri Lanka über ein Rücknahme-Abkommen gestoppt werden.

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