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Gesellschaft für bedrohte Völker

«No dirty gold!» - Schweiz steht in der Verantwortung

Übersicht

Während einer unsicheren Wirtschaftslage gilt Gold weltweit als sichere Investition. So entstand aufgrund der letzten ökonomische Krise ein wahrer Goldrausch. Innerhalb der letzten zehn Jahren hat sich der Goldpreis vervierfacht und schwankt seit Mitte 2011 auf hohem Niveau. Um der Goldnachfrage gerecht zu werden, müssen immer neue Goldvorkommen gesucht werden. Zudem lohnt sich mittlerweile der Abbau auch in Gebieten, wo der Goldgehalt im Gestein verschwindend klein ist, teilweise weniger als ein Gramm Gold pro Tonne Aushub. Eine derartige Goldproduktion führt zur Abtragung ganzer Landstriche, wobei natürliche Landschaften und ganze Ökosysteme teilweise irreparabel zerstört werden. Während multinationale Bergbaukonzerne riesige Gewinne erzielen, offenbaren sich für die ansässigen Bewohnerinnen und Bewohner die Schattenseiten des Goldes: Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzung. Für die Menschen, die das Gold im Kleinbergbau gewinnen, kommen prekäre Arbeitsbedingungen, Kriminalität und Elend hinzu. Lesen Sie hierzu unsere detaillierten Berichte.

Die zentrale Rolle der Schweiz

Die Schweiz spielt sowohl im Handel als auch in der Verarbeitung von Gold eine zentrale Rolle. Ein grosser Teil des weltweit gewonnenen Goldes landet früher oder später in der Schweiz. Gleich vier Schweizer Raffinerien, Metalor Group SA in Neuenburg, Valcambi SA in Balerna, PAMP SA in Castel San Pietro und Argor Heraeus SA in Mendrisio, gehören zu den neun grössten Raffinerien der Welt. Rund zwei Drittel des weltweit gehandelten Goldes wird in der Schweiz raffiniert. Die Raffinerien veredeln einerseits Minengold, andererseits schmelzen sie Altgold ein, um es erneut auf den Goldmarkt zu bringen. Alle vier grossen Schweizer Raffinerien waren bereits in Skandale verwickelt. Metalor und Argor Heraeus haben Konfliktgold aus der Demokratischen Republik Kongo importiert, Valcambi hat bis 2008 Gold aus Mali gekauft, das von Kindern unter prekärsten Bedingungen abgebaut wurde und importiert beträchtliche Mengen von Gold aus der peruanischen Mine Yanacocha (s. unten), in deren Abbaugebiet Cajamarca es während Protesten gegen das Bergbauprojekt  2012 5 Toten gab.

Den Schweizer Raffinerien PAMP und Metalor wurde 2012 vorgeworfen, Abnehmerinnen des meist illegal geförderten Goldes gewesen zu sein. Der Journalist Oscar Castilla C. deckte die Verstrickungen zwischen verschiedenen illegalen Goldproduktions-Unternehmen aus Madre de Dios auf, die unter anderen die oben genannten Schweizer Raffinerien beliefern. Ausführlichere Informationen zum Fall Madre de Dios finden Sie hier.

Peru ist hinter China, Australien, Russland und den USA der fünftgrösste Goldproduzent der Welt. Die Schweiz ist mit der Volksrepublik China die wichtigste Abnehmerin von peruanischen Waren. Im Jahr 2015 wurden Güter im Wert von mehr als 2,694 Mrd. US-Dollar in die Schweiz ausgeführt. Dabei geht über 99% des Exporterlöses auf den Kauf von Gold zurück: Rund 148 Tonnen Rohgold wurden in die Schweiz exportiert, knapp über 28 Tonnen davon stammten aus der umstrittenen Mine Yanacocha.

Schmuck- und Uhrenindustrie
Nicht nur bei der Raffinierung von Gold spielt die Schweiz eine zentrale Rolle. Die Uhrenindustrie, in der viele Schweizer Unternehmen signifikant vertreten sind, gehört zu den wichtigsten Abnehmerinnen des Goldes. Weltweit benötigt die Schmuck- und Uhrenbranche mehr als die Hälfte des jährlich raffinierten Goldes.

Und auch die Schweizer Grossbanken mischen im globalen Goldhandel tüchtig mit. Das Geschäft mit Gold ist in der Schweiz noch immer ein wohlgehütetes Geheimnis. Kaum jemand kennt die genauen Wege, die der kostbare Rohstoff in der Schweiz zwischen den Raffinerien, der Schmuck- und Uhrenindustrie und den Banken durchläuft.

Fokus Peru
In Peru wird Gold einerseits mittels des industriellen Bergbaus, andererseits durch zahlreiche Kleinschürfer abgebaut. Der industrielle Bergbau wird von ein paar wenigen, transnationalen Grosskonzernen betrieben, deren Hauptsitz grösstenteils in den traditionellen Goldabbauländern Kanada, USA, Südafrika und Australien liegen. Schätzungsweise 80 bis 85 Prozent des weltweit geförderten Goldes stammen aus industrieller Produktion. In Peru liefert der industrielle Abbau rund 60% der Gesamtgoldproduktion.

Die grosse Bedeutung, die das Edelmetall für die peruanische Wirtschaft hat, spiegelt sich auch in politischen Entscheiden wider. In der Regel stellt die Regierung in Lima ihre wirtschaftliche Interessen und damit die Wünsche der Bergbaukonzerne über die Rechte und Anliegen der lokalen Bevölkerung. Die sozialen Konflikte zwischen der Bevölkerung und den Minenbetreibern haben sich in den letzten Jahren zugespitzt. Es geht dabei vor allem um die endlichen Boden- und Wasserressourcen sowie um Mitbestimmungsrechte. Statt neue Arbeitsplätze und Wohlstand brachten die Minen vielen Kleinbäuerinnen und Kleinbauern der Region existenzielle Probleme, viele verloren sogar ihre Lebensgrundlage. Zudem leiden die Bewohner unter der Vergiftung des Wassers, was verheerende Folgen auf das Trinkwasser und die Bewässerung der Felder hat.

Die in Rohstoffabbaugebieten ansässige meist indigene Bevölkerung setzt sich teils vehement gegen diese Grossprojekte zur Wehr. Der peruanische Staat begegnet den Protesten mit unverhältnismässiger und rechtswidriger Gewalt. und verletzen Menschenrechte.

Ca. 40% der Goldförderung in Peru fällt auf die Kleinschürferinnen und –schürfer. Sie sind vor allem in den südöstlichen Regionen des Landes tätig. Unter unsäglichen Bedingungen und ohne Alternativen ringen sie dem Boden Gramm für Gramm Gold ab. Schätzungen gehen von rund 150‘000 Personen aus. In der Regenwaldregion Madre de Dios führte die steigende Nachfrage nach Gold beispielsweise dazu, dass im Jahr 2009 rund 30'000 Menschen zusätzlich in die Amazonasregion strömten, um als Kleinschürferinnen und Goldwäscher Gold zu waschen. Innerhalb kürzester Zeit wurden ungefähr 200 Quadratkilometer Regenwald abgeholzt.

Das zur Goldgewinnung verwendete Quecksilber verursacht schwere ökologische und gesundheitliche Schäden. Die nach Gold Suchenden dringen zudem in Schutzgebiete von Indigenen oder in Naturreservate ein, wodurch auch deren Lebensgrundlage bedroht, vergiftet oder zerstört wird. 

Die Goldkampane „No dirty gold“

Seit 2011 durchleuchtet die GfbV das Geschäft mit Rohgold, dessen Raffinierung und die Rolle der Schweiz. Ziel der GfbV ist es, einerseits direkte und indirekte Menschenrechtsverletzungen, die sich aus der Goldproduktion ergeben, zu verhindern, und andererseits eine breite Öffentlichkeit zu sensibilisieren.



Ziele

Die Schweiz hat infolge ihrer weltweit führenden Marktstellung sowohl die Macht als auch die Pflicht, so auf die Produktionsbedingungen von Gold einzuwirken, dass die Menschenrechte und die Umweltstandards beachtet und eingehalten werden. Die GfbV macht daher laufend auf menschenrechtsverletztende Situationen im Goldhandel aufmerksam und versucht mit unterschiedlichen Mitteln, politische und wirtschaftliche Akteure dazu zu bewegen, Missstände zu beheben. Zudem erarbeitet sie Informationen, Themendossiers und Berichte, um eine breite Öffentlichkeit zu sensibilisieren.

Die GfbV setzt sich daher mit der Kampagne „No dirty Gold!“ dafür ein, dass das (schweizerische) Goldgeschäft sauber* wird.

Wie die Skandale rund um die Schweizer Raffinerien gezeigt haben, reichen freiwillige Initiativen und Richtlinien der Industrie nicht aus, um das Geschäft mit schmutzigem Gold zu verhindern. Die GfbV verfolgt dazu folgende Ziele:

  • Beim Goldabbau werden künftig die Menschenrechte und insbesondere das Recht der indigenen und lokalen Bevölkerung auf das freie, informierte und vorherige Einverständnis gewährt.
  • Protesten wird im Sinne des Verhältnismässigkeitsprinzips begegnet: Anwendung von Gewalt und der Gebrauch von Schusswaffen nur dann, wenn andere Mittel erfolglos bleiben. Dabei ist der Schaden und die Verletzung auf ein Mindestmass zu beschränken und das menschliche Leben zu achten und zu wahren.
  • Die Straflosigkeit von Menschenrechtsverletzungen muss sofort enden.
  • Spezialverträge zwischen den staatlichen Sicherheitskräften und den Rohstoffunternehmungen werden aufgelöst respektive nicht mehr unterzeichnet.
  • Die Schweizer Raffinerien überprüfen ihre Zulieferkette und nehmen ihre Sorgfaltspflicht wahr, um den Einkauf von schmutzigem Gold zu verhindern.
  • Die Schweizer Schmuck- und Uhrenhersteller handeln entsprechend ihrer Sorgfaltspflicht und kaufen sauberes Gold ein.
  • Der Bundesrat und das Parlament erlassen ein Gesetz, wonach nur Gold in die Schweiz eingeführt wird, das unter Wahrung der Menschenrechte und hoher Umweltstandards abgebaut worden ist.
  • Politik und Wirtschaft setzen sich für die Prinzipien der Sorgfaltspflicht (due diligence) und Transparenz ein und handeln nach diesen Prinzipien.
  • Die Produzenten vom Gold, das in die Schweiz importiert wird, werden offen deklariert.
  • Die Schweiz intensiviert ihre Bemühungen, für Kleinabbauerinnen und Kleinabbauer alternative Einkommensmöglichkeiten zu finden oder sie zu formalisieren und ihnen den Zugang zu “grünen“ Schürfmethoden ohne Quecksilber bieten.
  • Die Zollbehörde unterhält eine Ein- und Ausfuhrstatistik von Rohgold, detailliert nach Herkunfts- und Zielland
  • Im Rahmen der "Konzernverantwortungsinitiative" setzt sich die GfbV zusammen mit anderen Schweizer NGOs dafür ein, dass international tätige Firmen mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte respektieren. Dabei setzt die GfbV im Bereich Goldabbau einen Schwerpunkt.

*Unter sauberem Gold versteht die GfbV Gold, dessen Produktion weder direkt noch indirekt zu Menschenrechtsverletzungen führt und so weit als
möglich umweltverträglich ist.

Betroffene

Die Konflikte rund um den Rohstoffabbau, ob in der industriellen Produktion oder auch im Kleinbergbau oder alternativen Bergbau, betreffen regelmässig auch indigene Völker. So stammt rund die Hälfte allen Goldes aus von indigenen Völkern bewohnten Gebieten. Da die indigenen Gemeinschaften oft keine Landtitel besitzen, vergeben die Staaten aus wirtschaftlichen Interessen die von Indigenen bereits seit Jahrhunderten bewohnten Ländereien an multinationale Rohstoffunternehmen.

 Viele der Konflikte rund um Rohstoffförderungsprojekte drehen sich um Landrechts- und Landnutzungsfragen. Aber selbst wenn die indigenen Völker über Landtitel verfügen, schützen sie diese oft nicht vor einer Enteignung. Der Staat als Garant der Rechte seiner Bevölkerung verstösst damit gegen das Recht der indigener Gemeinschaften auf Mit- und Selbstbestimmung. Denn laut international verbriefem Völkerrecht müssen indigene Gemeinschafte bei Projekten, die ihren Lebensraum betreffen, in die Planung und Entscheidung miteinbezogen werden. Nur wenn sie frei, informiert und vorgängig ihr Einverständnis geben, darf das Projekt umgesetzt werden. Gerade im Rohstoffbereich scheuen sich die Staaten, das Mitbestimmungsrecht zu gewähren.

Selbst wenn ein Projekt nicht direkt auf Indigenenland liegt, so leidet die indigene Bevölkerung oft unter den langfristigen Auswirkungen. So tragen sie ein grosses Gesundheitsrisiko durch die Nähe zu giftigen Lagerstätten und sind die Leidtragenden, wenn es zu Unfällen kommt, bei denen giftige Substanzen in die Umwelt gelangen. Da der Wasserverbrauch beim Goldabbau ebenfalls extrem hoch ist, kann es im Umfeld einer industriellen Mine zu Wasserengpässen in der Versorgung mit Trinkwasser kommen. Insbesondere beim illegalem Goldabbau im Amazonas, bei dem Quecksilber zur Goldgewinnung verwendet wird, gelangen grosse Mengen dieser Chemikalien in die Flüsse und über die Fische in die Nahrungskette. Immer wieder kommt es auch zu illegalem Goldabbau in indigenen Schutzzonen, in denen jeglicher Rohstoffabbau ohne Einwilligung der Indigenen verboten ist.

Auch die Kulturgüter von indigenen Gemeinschaften sind von der Rohstoffförderung bedroht. So werden zum Beispiel für die Goldgewinnung riesige Mengen an Erdreich verschoben. Oft sind dabei heilige Stätten betroffen. 

Konflikte zwischen Indigenen und illegalen Goldsuchern führen auch oft zu Gewalt, und es kommt immer wieder zu Massakern an indigenen Gemeinschaften. Generell hat der Goldrausch die betroffenen Regionen zu einem gesetzlosen Eldorado verkommen lassen, gekennzeichnet durch  grosse soziale Probleme, Gewalt, Drogen, Prostitution, Alkoholismus und sozialer Verelendung, von der insbesondere die indigene Bevölkerung betroffen ist.


News

Einschüchterungen, Menschenrechtsverletzungen bis hin zu Todesfällen, illegal gewonnenes Gold und Schweizer Firmen, die ihre Pflicht zur Sorgfaltsprüfung nicht wahrnehmen: Dies sind nur einige der Auswirkungen des Goldabbaus in Peru – und dennoch produzieren die internationalen Rohstoffunternehmen weiter. Nun aber soll der soziale Widerstand endlich Früchte tragen.

In einem soeben erschienenen Bericht hat die GfbV in Zusammenarbeit mit der lokalen Menschenrechtsorganisation Grufides erstmals die zahlreichen Missstände rund um die Bergbautätigkeiten der Firma Minera Yanacocha S.R.L. in der Region Cajamarca im Norden Perus detailliert dokumentiert. Aufgelistet werden die Einschüchterungsmassnahmen, die Verletzung von Menschenrechten wie das Recht auf Wasser oder die freie Meinungsäusserung sowie das unrechtmässige Vorgehen der Behörden.

Die Mine Yanacocha ist die grösste Goldmine Südamerikas. Da sie sich langsam erschöpft, plante das Unternehmen Yanacocha S.R.L., das zum US-amerikanischen Goldkonzern Newmont Mining Corporation, gehört, eine neue Mine mit dem Namen Conga. Doch gegen dieses Projekt leistete die indigene Bevölkerung massiven Widerstand, worauf das Unternehmen und die Behörden mit unverhätlnismässigen Massnahmen reagierten.

Am 18. Februar 2016 überraschte der CEO der Newmont Mining Corporation mit der Mitteilung, das Conga-Projekt werde vorläufig nicht weiterentwickelt. Newmont Mining hat nach eigenen Aussagen bis anhin 1,678 Milliarden US$ in dieses Projekt investiert.

Der Fall Yanacocha zeigt, wie wichtig es ist, dass die betroffene indigene Bevölkerung vorgängig konsultiert wird, wie es die internationalen Normen zum Schutz der Indigenen vorsehen.

Die Gesellschaft für bedrohte Völker fordert
  • Newmont Mining auf, sich formell aus dem Conga-Projekt zurückzuziehen, es sei denn, sie beziehe die lokale Bevölkerung voll und ganz in das Projekt mit ein;
  • von Newmont Mining, dass alle im Zusammenhang mit ihren Rohstoff-Projekten mutmasslich begangenen Menschenrechtsverletzungen aufgeklärt, den Vorwürfen der Gewaltanwendung gegenüber der Lokalbevölkerung nachgegangen und deeskalierende Massnahmen im Umgang mit sozialen Protesten eingeführt werden;
  • dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden und für die begangenen Menschenrechtsverletzungen Wiedergutmachung leisten;
  • von den Schweizer Goldraffinerien Valcambi SA, Metalor und PAMP, dass sie ihre Pflicht zur Sorgfaltsprüfung wahrnehmen und kein Gold aus zweifelhaften Minen mehr importieren.




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Tatort Cajamara

GfbV-Bericht über die Menschenrechtsverletzungen rund um die Mine Yanacocha im Norden Perus
Der Goldkonzern Yanacocha und Menschenrechtsverletzungen in Peru
Tatort Cajamarca (PDF, 3.60 MB) El oro no brilla para todos - informe en español (PDF, 5.21 MB) Crimescene Cajamarca - Short Version of Report in English (PDF, 2.14 MB)

Kontaktperson bei der GfbV:

Magdalena Urrejola Balçak
Kampagnenleiterin Wirtschaft & Indigenenrechte
+41 (0) 31 939 00 13
magdalena.urrejola@gfbv.ch

Geschäfte mit illegalem Gold: Schweizer Raffinerie Metalor unter Verdacht

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Unser neuster Bericht zum Thema illegales Gold aus Peru ist da.
Geschäfte mit illegalem Gold Schweizer Raffinerie Metalor unter Verdacht (PDF, 1.67 MB) Zusammenfassung Goldbericht deutsch (PDF, 151 KB) Résumé en français (PDF, 402 KB) Druckversion Goldbericht (PDF, 10.79 MB)

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