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Repression in Russland – Indigene Aktivist:innen unterstützen

Indigene Gemeinschaften sind zunehmend unter Druck der russischen Regierung, ihre Territorien zu verlassen und so Platz zu machen für den Rohstoffabbau. Seit Kriegsbeginn werden kritische Stimmen noch weniger geduldet und Aktivist:innen werden bedroht, schikaniert, verfolgt bis hinzu ins Gefängnis gesperrt wenn sie ihre Rechte einfordern.

AI Mann vor Herde Rentiere AI Mann vor Herde Rentiere

Schon seit langem bieten Indigene Aktivist:innen der russischen Regierung die Stirn, setzen sich für ihre Rechte ein und verteidigen ihr Land vor zerstörerischem Ressourcenabbau durch private Unternehmen. Doch seit Beginn des Angriffskriegs von Russland auf die Ukraine hat sich die Situation drastisch verschlimmert. Die Meinungsfreiheit ist so stark eingeschränkt, dass es für Indigene Gemeinschaften mittlerweile lebensgefährlich ist, ihre Rechte einzufordern.

Yana Tannagasheva

Portrait der Indigenen Menschenrechtsaktivistin Yana Tannagasheva

«Die Menschen haben Angst, sich zu äussern, sie haben Angst um ihre Familien, sogar wenn sie nur auf Zoom sprechen.»

  • Yana Tannagasheva, bekannte Indigene Menschenrechtsaktivistin aus Russland. Selbst in der Schweiz, während einer UN-Session in Genf, wurde sie mit Drohungen und Schikane von einem Vertreter der russischen Mission konfrontiert (GfbV berichtete)

Jetzt zählt jede Hilfe

Gleichzeitig ziehen sich ausländische Hilfsorganisationen zurück – es sei zu heikel, das Risiko zu gross. Die GfbV ist eine der letzten NGOs, die noch direkten Kontakt zu Aktivist:innen vor Ort hat. Wir beobachten die Menschenrechtssituation in der russischen Arktis, gehen an die Öffentlichkeit wo möglich und unterstützen bei der Stärkung von unabhängigen Indigenen-Organisationen in Russland und im Exil.

Unsere Partnerorganisationen benötigen jetzt jede Unterstützung, die sie kriegen können. Denn trotz ihres mutigen Einsatzes, zehrt der Schutz der Menschenrechte an den Kräften unserer Partner:innen.

Um sich weiterhin organisieren und ihre Energie auf die wichtigen Elemente ihrer Arbeit fokussieren zu können, brauchen sie jetzt dringen finanzielle Unterstützung: Damit Vernetzungstreffen, Sicherheits-Trainings, Kapazitäten- und Ressourcenaufbau, Kontaktaufbau zu internationalen Indigenen Netzwerken und Unterstützungsmechanismen wie der UNO stattfinden können.

Ihre Spende kommt einer wichtigen Indigenen Organisationen in Russland zu Gute, sowie einem Netzwerk engagierter Indigener Aktivist:innen vor Ort, deren Namen und Zugehörigkeit wir aus Sicherheitsgründen gezwungen sind geheim zu halten.

Ihre Solidarität ist notwendig, damit sich Indigene Gemeinschaften langfristig und wirksam gegen die Unterdrückung der russischen Regierung durchsetzen können.

Jede Spende zählt, bitte helfen Sie. Vielen Dank.

Egal wie gross oder klein, Ihre Spende ist wertvoll. Herzlichen Dank!

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