Crowdfunding

Bildung für die Jugend

Die jugendlichen Tupinambá sind gezwungen, laut zu werden. Um über die Situation in ihrer Gemeinschaft aufmerksam zu machen, wollen sie an Kommunikations-Workshops teilnehmen, die sie zu Social Media Themen und mehr schulen.

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Die Gemeinschaft der Tupinambá lebt im brasilianischen Amazonas entlang des Tapajos-Flusses. Tagtäglich müssen sie dabei zusehen, wie über diesen Fluss riesige Mengen an Baumstämmen und Soja auf Schiffen abtransportiert werden. Nicht nur das: vielerorts hat es im Wasser eine gefährlich hohe Menge an giftigem Quecksilber, eine Auswirkung des illegalen Goldabbaus. Zwar konnten die Tupinambá im vergangenen Jahr endlich einen offiziellen Antrag für die Anerkennung und den Schutz ihres Gebietes einreichen. Der Anerkennungsprozess kann jedoch mehrere Jahre dauern. Bis dahin ist der Schutz ihres Gebietes und damit auch ihrer Lebensgrundlage nicht garantiert.  

Die effektivste Weise um den Schutz ihres Gebietes  voranzutreiben, ist mittels öffentlichen Druckes. Besonders über Social Media kann heutzutage erheblicher Druck auf die politischen Entscheidungsträger ausgeübt werden. Kanäle wie Instagram oder Facebook erlauben den Gemeinschaften und Aktivist:innen eine grosse Menge an Menschen auf direktem Weg zu erreichen – zeitnahe und kostenlos. Dafür braucht es jedoch nebst überzeugenden Inhalten auch Fachwissen.

Deswegen organisiert die GfbV zusammen mit CITUPI, der offiziellen Organisation der Tupinambá, Workshops und Schulungen, um 20 Jugendliche zu Kommunikationsfachpersonen auszubilden.

CITUPI_A primeira formação de jovens comunicadores do território Tupinambá, do baixo Tapajós, Amazônia (2)

Wie erreiche ich möglichst viele Menschen mit meinem Instagram-Post? Die jugendlichen Tupinambá lernen unter anderem, wie sie ihre Botschaft am effektivsten visualisieren können. Foto: CITUPI

20 Jugendliche aus der Tupinambá-Gemeinschaft lernen die verfügbaren Kommunikationsmittel zu nutzen, um über die Missstände und groben Menschenrechtsverletzungen in ihrem Gebiet zu informieren. Der Workshop vermittelt ihnen die professionelle Aufbereitung von Podcasts, Bild- und Videomaterial und wie sie die sozialen Medien zu ihrem Vorteil nutzen können. Geleitet werden die Workshops von Expert:innen, die ihr Know-How an die Indigenen Jugendlichen weitergeben.

Drei Jugendliche erhalten zudem ein einjähriges Stipendium, welches ihnen erlaubt, sich zu Kommunikationsexpert:innen ausbilden zu lassen. Eine Person wird sich auf audiovisuelle Inhalte spezialisieren, eine Person auf Podcasts und eine Person auf Social Media. Die drei Jugendlichen werden alle Anlässe der CITUPI begleiten und online darüber berichten – sie können ihr Wissen also direkt anwenden und die Botschaft der Tupinambá weitergeben.

Damit die Workshops durchgeführt werden können, müssen jedoch die Ausbildungsplätze bezahlt werden. Hier sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen!

Ermöglichen Sie mit Ihrem Beitrag einem Jugendlichen, an dieser Ausbildung teilzunehmen. Sie können für einen Teil der Ausbildungskosten aufkommen oder die drei Stipendienplätze mitfinanzieren. Herzlichen Dank für Ihre wertvolle Unterstützung!

Beteiligen Sie sich mit einem Betrag Ihrer Wahl an den Ausbildungskosten der Jugendlichen

Ein Betrag von…
50 Franken kommt für das Stipendium eines Jugendlichen für zwei Wochen auf
100 Franken gibt einem Jugendlichen die Möglichkeit am zweitägigen Workshop teilzunehmen
200 Franken deckt das Stipendium eines Jugendlichen für zwei ganze Monate
400 Franken ermöglicht, dass vier Jugendliche am Workshop teilnehmen können

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