Mahnwache zu China: #NoComplicity - die Schweiz muss handeln!

Mahnwache zu China: #NoComplicity – die Schweiz muss handeln!

Donnerstag, 10. Dezember 2020
Bern Heiliggeistkirche

Mahnwache zu China: #NoComplicity – die Schweiz muss handeln!

Noch vor Jahresende will der Bundesrat seine erste offizielle China-Strategie verabschieden. Derweil mehren sich alarmierende Berichte über die dortige Menschenrechtssituation. So werden in der chinesischen Provinz Ostturkestan (chin. Xinjiang) mindestens eine Million Uigurinnen und Uiguren in Zwangslagern festgehalten und Zehntausende zur Arbeit in Zuliefer-Fabriken von internationalen Markenfirmen gezwungen. Auch in Tibet wird gemäss jüngsten Berichten die Bevölkerung systematisch zur Teilnahme an Arbeitsprogrammen verpflichtet und teilweise in andere Regionen Chinas deportiert.

An der Mahnwache der GfbV gemeinsam mit  der uigurischen und tibetischen Gemeinschaft sowie Campax fordern wir den Bundesrat auf:

  • Die Menschenrechte gegenüber kurzfristigen Wirtschaftsinteressen zu priorisieren. Die Schweiz muss in ihrer neuen China-Strategie den Schutz der Menschenrechte zwingend ins Zentrum stellen.
  • Die Einhaltung der Menschenrechte, Arbeitsrechte und die Rechte der Minderheiten im Freihandelsabkommen mit China ausdrücklich zu bekräftigen.
  • Sich international und vor allem gegenüber China verstärkt für die sofortige Schliessung der Zwangslager und Einstellung der Zwangsarbeits-Programme in Ostturkestan und Tibet einzusetzen

Wann: 10.12.20 um 18.00
Wo:  Bahnhofplatz Bern vor der Heiliggeistkirche.

Illustration: Yip Wong / ASPI

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