Dossier Palästina


Stellungnahme der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zum Konflikt in Palästina/Israel: GfbV verurteilt alle kriegerischen Handlungen in den palästinensischen Gebieten und in Israel (08.Januar 2009)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ist bestürzt über die neuste Eskalation der Gewalt im Nahen Osten, die massive Missachtung völkerrechtlicher Prinzipien sowie die erschütternd hohe Zahl ziviler Opfer. Einmal mehr dreht sich auf Kosten der Zivilbevölkerung die von radikalen Exponenten beider Kriegsparteien geschürte Spirale der Gewalt. Die GfbV fordert die Konfliktparteien sowie die Schweiz zum sofortigen Handeln auf.
Email-Newsletter Nr. 396

Israel - Palästina: Leben auf dem Pulverfass:
Aktuelle Ausgabe der Zeitschrift bedrohte völker (ehemals pogrom) (Nr. 244-245, Mai/Juni2007)
Eine Mauer und ein befestigter Zaun trennen heute Israelis und Palästina. Seit der Grenzziehung von 1948 erlebten beide Völker Krieg, Vertreibung, Terror und die Palästinenser scheinbar endlose israelische Besatzung. Erst ein wirklicher Frieden zwischen Israel und Palästina könnte der Beginn eines Umbruchs im Nahen Osten in Richtung Demokratie und Menschenrechte werden.
Leseproben
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Einladung zum Seminar des
Forums für Menschenrechte in Israel und Palästina: Palästinaflüchtlinge in Israel (17. Oktober 2006)
Etwa 350'000 palästinensische Flüchtlinge leben unter dem Status „intern Vertriebene“ in Israel. Wie die Palästinaflüchtlinge in der Westbank und Gaza, in Jordanien, Libanon, Syrien, in Europa und weltweit sind sie konfrontiert mit der Nicht-Anerkennung ihrer Rechte als Flüchtlinge sowie politischem und gesellschaftlichem Ausschluss in den Exilländern. Um mehr über die Geschichte und Hintergründe der Situation von Palästinaflüchtlingen und ihren politischen Forderungen zu erfahren, empfehlen wir Ihnen den Besuch eines vom Forum für Menschenrechte in Palästina und Israel organisierten öffentlichen Seminars am 11. November 2006 in Bern.

Email-Newsletter Nr. 273

Rüstungsprogramm 2005: Petition eingereicht (29. September 2005)
Exakt 24‘249 Personen haben die Petition Rüstungsmoratorium Nahost unterzeichnet, welche heute in Bern mit einer symbolischen Aktion an Bundesrat und Parlament übergeben wurde: Die Unterschreibenden sowie die 45 Organisationen, welche die Petition mitgezeichnet haben, fordern eine generelle Sistierung der Rüstungszusammenarbeit mit den Ländern des Nahen Ostens und einen Verzicht auf Rüstungskäufe aus Israel, wie sie im Rahmen des Rüstungsprogrammes 2005 vorgesehen sind. Die Debatte im Nationalrat folgt nächsten Mittwoch.
Email-Newsletter Nr. 242

Nationales Sammelwochenende für Rüstungsmoratorium Nahost
(11. August 2005)
Im Juni 2005 hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit anderen Organisationen eine Petition lanciert, welche vom Parlament fordert, auf die Rüstungszusammenarbeit mit Nahoststaaten und insbesondere auf die geplante Beschaffung von Rüstungsmaterial aus Israel zu verzichten. Das Moratorium soll so lange in Kraft bleiben, wie im Nahen Osten das Völkerrecht gebrochen und grundlegende Menschenrechte verletzt werden. Vom 11. bis 14. August führen verschiedene Organisationen Sammelaktionen in mehreren Städten durch.
Email-Newsletter Nr. 238

Petition an das eidgenössische Parlament: Keine Rüstungszusammenarbeit zwischen der Schweiz und den Ländern des Nahen Ostens
(2. Juni 2005)
Nach der geplanten Wiederaufnahme von Rüstungskäufen aus Israel lanciert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gemeinsam mit anderen Organisationen am Samstag, 4. Juni 2005 am Sozialforum in Fribourg eine Petition. Diese fordert die Anwendung der Genfer Konventionen und des internationalen Rechts im Nahost-Konflikt sowie die Sistierung der Rüstungszusammenarbeit und des Handels mit Rüstungsgütern zwischen der Schweiz und den Ländern im Nahen Osten.
Email-Newsletter Nr. 232

Rüstungsprogramm 2005: Fragwürdige Privilegierung der Rüstungszusammenarbeit mit Israel (25. Mai 2005)
Der Bundesrat hat heute das Rüstungsprogramm 2005 im Umfang von etwa einer Milliarde Franken verabschiedet. Davon sind rund 150 Millionen Franken für den Einkauf von Teilen eines Funkaufklärungs- und Sendesystems in Israel vorgesehen. Ein substanzieller Teil des Rüstungsprogramms 2005 entfällt somit auf Käufe in Israel. Mit dieser Privilegierung der Rüstungszusammenarbeit CH-Israel vollzieht der Bundesrat einen problematischen Richtungswechsel.
Email-Newsletter Nr. 229

Israel/Palästina: Entscheid des Bundesrates zu Siedlungsgütern - Transparenz für Konsumenten muss gewährleistet sein (23. März 2005)
Der Bundesrat hat heute einer Vereinbarung mit Israel zugestimmt, welche die Ursprungsbezeichnung von Gütern regeln soll, die aus den von Israel besetzten Gebieten stammen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüsst, dass fortan auf Importen aus Israel die korrekte und detaillierte Herkunftsbezeichnung angegeben werden soll. Israel muss damit deklarieren, welche Produkte in den besetzten Gebieten hergestellt wurden. Da die Deklaration aber voraussichtlich nicht auf den Produkten selbst angegeben werden muss, droht für die Konsumentinnen und Konsumenten weiterhin Unklarheit über den Herkunftsort.
Email-Newsletter Nr. 228

Menschenrechtspreis an israelisch-palästinensische Brückenbauerinnen (10. März 2005)
Der diesjährige Preis für Freiheit und Menschenrechte in Bern wird an zwei herausragende Frauenrechtlerinnen des Nahen Ostens verliehen. Die Palästinenserin Zahira Kamal und die Israeli Naomi Chazan werden für ihre Verdienste als Brückenbauerinnen im israelisch-palästinensischen Konflikt im Rahmen der Organisation Jerusalem Link gewürdigt.
Email-Newsletter Nr. 226

Die Genfer Initiative und das Rückkehrrecht der Palästina-Flüchtlinge (November 2004)
Die Genfer Initiative ist der erste umfassende Vorschlag für eine Lösung des israelisch-palästinensischen Konfliktes. Sie behandelt auch das zentrale Thema der Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge. Die Initiative stellt dadurch einen wichtigen Diskussionsbeitrag dar, lässt jedoch wichtige Fragen offen. Diese historischen, rechtlichen und politischen Fragen werden in dieser Dokumentation kritisch analysiert. Zudem werden Konzepte für die Weiterentwicklung der Initiative präsentiert. 
Dokumentation, 41 Seiten
pdf-Dokument, 41 Seiten (02-04-052)


Nach dem Urteil zur israelischen Trennmauer: Handlungsbedarf auch für Schweizer Nahostpolitik (9. Juli 2004)
Der Internationale Gerichtshof in Den Haag verurteilt den Bau der israelischen Trennmauer als Verletzung des humanitären Völkerrechts und der Menschenrechte. Das Urteil steht im Einklang mit der Position des Bundesrates. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) erwartet vom Bundesrat, dass er entsprechend den Forderungen des Gerichts jede faktische Unterstützung des völkerrechtswidrigen Zustandes inskünftig unterlässt.
Email-Newsletter Nr. 209

Nach der Bewilligung der Ausfuhr eines Panzerfahrzeuges nach Israel: Mehr Zurückhaltung bei Rüstungsexporten nach Nahost gefordert (1. Juli 2004)
Angesichts der andauernden Verletzungen des Völkerrechts im Nahostkonflikt hat der Bundesrat wiederholt Zurückhaltung in den Rüstungsbeziehungen mit Israel versprochen. Der gestern bewilligte Export von Kriegsmaterial an eine israelische Firma zeugt einmal mehr von fehlendem Fingerspitzengefühl in dieser Frage.
Email-Newsletter Nr. 208

Nahost: Umsetzung des Völkerrechts statt Rüstungsgeschäfte (11. Juni 2004)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert den Bundesrat dazu auf, die Rüstungsgeschäfte und die militärisch-technische Zusammenarbeit mit den Ländern des Nahen Ostens einzustellen, sofern und solange diese Länder geltendes Völkerrecht und die Menschenrechte nicht respektieren. Ein entsprechendes Postulat wurde gestern durch Nationalrat Josef Lang mit breiter Unterstützung aus allen Fraktionen eingereicht.
Email-Newsletter Nr. 206

Schweiz und Israel bleiben im Rüstungsgeschäft (17. März 2004)
Der Nationalrat hat heute ein Postulat für ein Moratorium der Rüstungszusammenarbeit mit Israel abgelehnt. Die Schweiz hat damit eine Gelegenheit verpasst für eine glaubwürdige, konsequente und widerspruchsfreie Nahost-Politik. Dies dürfte auch Folgen für die Genfer Initiative haben.
Email-Newsletter Nr. 203

Antisemitismus: Denen die Shoa nicht genügte (Nr. 223, Februar 2004)
Pogrom 223, Antisemitismus. Denen die Shoah nicht genügte:
Der Ungeist geht wieder um in Europa, in der Welt - ein neuer Antisemitismus. Über den Umweg des arabischen Nationalismus hat ideologischer Restmüll des Nationalsozialismus nach Europa zurückgefunden. Ein beliebtes Vehikel des neuen Antisemitismus ist eine einseitige Israel-Kritik. Diese wird oft nur als Vorwand genommen, um die Juden kollektiv zu beschuldigen.
Zeitschrift pogrom, 42 Seiten
pdf-Dokument, 13 Seiten (04-04-223)

Spiel ohne Grenzen: Völkerrechtliche Erwägungen zur israelischen Trennmauer (Februar 2004)
Zum Schutz der eigenen Bevölkerung baut Israel eine Trennmauer. Diese schneidet beträchtliche Teile der besetzten Westbank ab, was faktisch die Annexion dieser Gebiete bedeutet. Sie beraubt Hunderttausende von PalästinenserInnen ihrer wirtschaftlichen Lebensgrundlagen und schränkt ihre zuvor schon prekäre Bewegungsfreiheit weiter ein. Dies kommt einer kollektiven Bestrafung der palästinensischen Zivilbevölkerung gleich.
Menschenrechtsreport, 26 Seiten
pdf-Dokument, 26 Seiten (01-04-049)

Bundesrat ächtet israelische Trennmauer: Anfang vom Ende der Widersprüche in der Nahost-Politik? (3. Februar 2004)
Israel annektiert durch den Bau der Trennmauer faktisch palästinensische Gebiete und verletzt dadurch grundlegende Bestimmungen des Völkerrechts. Dies weist die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in ihrer neuesten Dokumentation nach. Zum gleichen Schluss kommt nun auch der Bundesrat. Die Widersprüche in der Israel-Politik bleiben jedoch bestehen.

Email-Newsletter Nr. 198

Genfer Initiative: Begangenes Unrecht darf nicht nachträglich legitimiert werden
(1. Dezember 2003)
Das Genfer Abkommen für einen dauerhaften Nahostfrieden wird heute in Genf unterzeichnet. Das Zustandekommen des Abkommens wurde von der Schweiz logistisch unterstützt. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert, dass das Abkommen nicht als Legitimierung der völkerrechtswidrigen Trennmauer zwischen Israel und Palästina missbraucht wird. Die Schweiz soll ihr Gewicht als Vermittlerin noch stärker einbringen und für die Aufarbeitung von Menschenrechtsverletzungen einstehen.
Email-Newsletter Nr. 192

Arabischer Nationalismus - Die Farben des Sandes (Nr. 219, Juli 2003)
Der grosse Aufbruch der arabischen Länder blieb bis heute aus. Die Völker der arabischen Halbinsel und Nordafrikas werden von autoritären Regimen oder Monarchen beherrscht. Dem Fall der Diktaturen in Griechenland, Spanien, Portugal und den osteuropäischen Ländern steht das völlige Versagen der Arabischen Liga gegenüber. In den letzten Jahrzehnten haben sich zudem die arabischen Nationaleinkommen ebenso halbiert wie der Wirtschaftsaustausch mit dem Rest der Welt.
Zeitschrift pogrom, 40 Seiten
pdf-Dokument, 8 Seiten (04-03-219)

Diskussion über völkerrechtliche Konsequenzen des israelischen Grenzzauns im Schweizer Parlament 
(3. Oktober 2003)
Zum Abschluss der Herbstsession der eidgenössischen Räte reichte die Präsidentin der Gesellschaft für bedrohte Völker Schweiz, Nationalrätin Ruth-Gaby Vermot-Mangold, einen parlamentarischen Vorstoss ein, der sich mit Fragen zum israelischen Grenzzaun auseinandersetzt. Sie verlangt in der Interpellation vom Bundesrat Auskunft über die völkerrechtlichen Konsequenzen der Errichtung des Grenzzauns durch Israel und die diesbezügliche Strategie der Schweiz.
Email-Newsletter Nr. 185

Einhaltung israelischer Verpflichtungen gegenüber der Schweiz einfordern (9. August 2003)
Am Montag trifft der israelische Aussenminister Shalom im Rahmen eines Arbeitsbesuches in der Schweiz mit Bundesrätin Calmy-Rey zusammen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) erwartet von der Aussenministerin, dass sie die Einhaltung israelischer Verpflichtungen auf völkerrechtlicher und handelsrechtlicher Ebene einfordert. Durch falsche Herkunftsdeklaration von Produkten aus den von Israel besetzten Gebieten wird auch die Schweiz geschädigt.
Email-Newsletter Nr. 180

Unwahrheiten des Bundesrates zur Rüstungszusammenarbeit Schweiz-Israel (20. Februar 2003)
Obwohl der Bundesrat beteuert, dass keine Forschungszusammenarbeit zwischen dem bundeseigenen Rüstungsbetrieb Ruag und israelischen Firmen bestehe, arbeitet die Ruag im Rahmen eines schweizerisch-israelischen Konsortiums an der Weiterentwicklung von Drohnen. Diese werden nach Angaben der israelischen Armee für die Ortung von palästinensischen Extremisten eingesetzt, die aussergerichtlich hingerichtet werden. Die Gesellschaft für bedrohte Völker fordert den Bundesrat zu voller Transparenz und einem Moratorium in der Rüstungszusammenarbeit mit Israel auf.
Email-Newsletter Nr. 158


Wo der Frieden in die Schule geht
(13. Dezember 2002)
Im israelischen Friedensdorf Neve Shalom/Wahat al-Salam leben gemeinsam über 40 palästinensische und jüdische Familien. Sie zeigen, dass auf der Basis von gegenseitigem Respekt ein friedliches Zusammenleben von Palästinensern und Juden möglich ist. Mit dem Ausbau der Friedensschule kann eine Perspektive für die ganze Region entstehen. Helfen Sie mit, dass die Oase des Friedens weiter wachsen kann.
Hilfsaktion

Menschenrechte in Palästina nach zwei Jahren Intifada
(November 2002)
Ende September 2000 wurde der Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern durch den Ausbruch eines gewalttätigen Konfliktes beendet. Die al-Aqsa-Intifada forderte bereits hunderte Opfer, mehrheitlich palästinensische Zivilisten. Die Gesellschaft für bedrohte Völker zeigt in ihrem Report die Hintergründe der Intifada auf, beleuchtet die Menschenrechtsverletzungen beider Konfliktparteien und zeigt Perspektiven auf für einen Weg zum Frieden in Israel und Palästina.
Menschenrechtsreport, 52 Seiten
pdf-Dokument, 52 Seiten (01-02-030)

Import von Gütern aus Siedlungen in den von Israel besetzten Gebieten (November 2002)
Die von Israel errichteten Siedlungen und Produktionsstätten in den besetzten palästinensischen Gebieten widersprechen völkerrechtlichen Bestimmungen. Zudem werden dort hergestellte Produkte unter der falschen Ursprungsdeklaration "made in Israel" in die Schweiz importiert. Damit verstösst Israel gegen das Freihandelsabkommen mit den EFTA-Staaten.
Dokumentation, 12 Seiten
pdf-Dokument, 12 Seiten (02-02-039)


Zerstörung von Projekten in Palästina, welche von der Schweiz (mit-)finanziert wurden (November 2002)
Vom Vorgehen der israelischen Streitkräfte in den palästinensischen Gebieten sind auch von der Schweiz finanzierte Projekte betroffen. Die vorliegende Dokumentation gibt einen Einblick in die Zerstörungen und Beeinträchtigungen und wendet sich der Frage zu, wer für die finanziellen Kosten der Behebung dieser Schäden aufkommen soll.
Dokumentation, 13 Seiten
pdf-Dokument, 13 Seiten (02-02-038)


Verstärktes Engagement der Schweiz in Nahost gefordert
(21. November 2002)
An der heutigen Medienkonferenz der Gesellschaft für bedrohte Völker wurde von vier Nationalrätinnen und Nationalräten ein verstärktes Engagement der Schweiz im Konflikt in Nahost gefordert. Die Schweiz solle ihre Möglichkeiten in den Bereichen Menschenrechte, militärische Zusammenarbeit, Entwicklungszusammenarbeit und Handel für einen Beitrag zu einer friedlichen Lösung des Konfliktes besser ausschöpfen.
Email-Newsletter Nr. 152

Handlungsoptionen der Schweiz in Nahost
(15. November 2002)
Der Schweiz bieten sich im Konflikt in Nahost zahlreiche Handlungsmöglichkeiten. Im Vordergrund stehen menschenrechtliche bzw. völkerrechtliche Anknüpfungspunkte, aber auch Fragen des Handels, der Entwicklungszusammenarbeit und der militärischen Zusammenarbeit. An einer Medienkonferenz der Gesellschaft für bedrohte Völker infomieren vier NationalrätInnen über das weitere parlamentarische Vorgehen.
Email-Newsletter Nr. 150

Palästina: Schweizer Solidarität nötig
(6. Mai 2002)
Eine Delegation von Schweizer NationalrätInnen besuchte Israel und die besetzten Gebiete. Ruth-Gaby Vermot-Mangold, Anne-Catherine Menétrey-Savary und Andrea Hämmerle führten Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern von israelischen und palästinensischen Menschenrechts- und Friedensorganisationen sowie den Schweizer Vertretungen in Israel und bei der palästinensischen Autonomiebehörde. Ziel der Reise war es, einen Augenschein über die Zerstörungen durch die israelischen Angriffe zu erhalten und sich mit den Opfern zu solidarisieren.
Email-Newsletter Nr. 120

Schweizer Solidarität mit Palästina
(3. Mai 2002)
Eine Delegation von Nationalrätinnen und Nationalräten reiste nach Israel und in die besetzten Gebiete, um ihre Solidarität mit den Opfern auszudrücken. Die ParlamentarierInnen besuchten Gebiete, die von der israelischen Armee angegriffen worden waren und analysierten die örtliche Lage. Sie führten Gespräche mit einer Reihe von führenden Vertreterinnen und Vertretern der palästinensischen Autonomiebehörde und der Zivilgesellschaft, von Menschenrechts- und humanitären Organisationen sowie der Schweizer Vertretung vor Ort.
Email-Newsletter Nr. 119

Palästina: UNO soll Völkerrecht durchsetzen (2. April 2002)
Der Konflikt in Nahost hat über die Ostertage einen neuen blutigen Höhepunkt erreicht. Die Gesellschaft für bedrohte Völker fordert in ihrer heutigen Stellungnahme vor der UNO-Menschenrechtskommission ein Ende der unverhältnismässigen Gewalt durch die israelische Armee, die Einstellung der palästinensischen Selbstmordattentate und die Einhaltung der völkerrechtlichen Bestimmungen, insbesondere der Genfer Konventionen.
Email-Newsletter Nr. 113

Nationalrat schweigt zu Palästina
(22. März 2002)
Der Nationalrat hat es heute abgelehnt, eine Erklärung zum Konflikt in Israel/Palästina zu verabschieden. Eine Mehrheit des Rates wollte aus Gründen der Neutralität auf eine Stellungnahme verzichten. Angesichts der Gewalteskalation im Nahen Osten ist das Schweigen des Parlamentes unverständlich.
Email-Newsletter Nr. 112

Israel/Palästina - Je heiliger das Land (Nr. 211, Februar 2002)
Der Friedensprozess ist tot, weil er nicht auf einen dauerhaften Frieden abzielte, schreibt Ludwig Watzal. Mit ihm analysiert eine Reihe von namhaften Expertinnen und Experten die Nahost-Problematik und ihre Lösungsmöglichkeiten.
Zeitschrift pogrom, 40 Seiten
pdf-Dokument, 10 Seiten (04-02-211)


Nach Palästina-Konferenz in Genf: Massnahmen zur Durchsetzung der Genfer Konventionen gefordert (5. Dezember 2001)
Die Unterzeichnerstaaten der Vierten Genfer Konvention haben heute an einer internationalen Konferenz in Genf bekräftigt, dass die Konvention zum Schutz der Zivilbevölkerung in den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten anwendbar ist. Konkrete Massnahmen zur Respektierung der Menschenrechte wurden nicht beschlossen.
Email-Newsletter Nr. 99

Ein Jahr al-Aqsa-Intifada: Zur Lage der Menschenrechte in Palästina (November 2001)
Ende September 2000 wurde der Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern durch den Ausbruch eines gewalttätigen Konfliktes beendet. Die al-Aqsa-Intifada forderte bereits hunderte Opfer, mehrheitlich palästinensische Zivilisten. Die Gesellschaft für bedrohte Völker zeigt in ihrem Report die Hintergründe der Intifada auf, beleuchtet die Menschenrechtsverletzungen beider Konfliktparteien und zeigt Perspektiven auf für einen Weg zum Frieden in Israel und Palästina.
pdf-Dokument, 7 Seiten (01-01-029)

Veranstaltungsreihe zu Palästina: Recht auf Rückkehr - ein Menschenrecht?
(5. November 2001)
Diese Veranstaltungsreihe des Forums für Menschenrechte in Israel und Palästina ist einem der umstrittensten Punkte im Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern gewidmet: der Frage des Rückkehrrechtes der palästinensischen Flüchtlinge. Namhafte israelische und palästinensische Expertinnen und Experten diskutieren an Veranstaltungen in Bern, Zürich, Genf und Luzern.
Email-Newsletter Nr. 92

Palästina (Nr. 40, September 2001)
Die Spirale der Gewalt in Israel und den palästinensischen Gebieten dreht sich täglich weiter. Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Vielfalt beleuchtet Hintergründe und zeigt Perspektiven auf für Frieden in Nahost.

Zeitschrift Vielfalt, 16 Seiten
pdf-Dokument, 10 Seiten (03-01-040)


Verletzung von Menschenrechten in Palästina (26. März 2001)
Im Rahmen der 57. Sitzung der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen werden die Menschenrechtsverletzungen in den von Israel besetzten Gebieten und den autonomen Palästinensergebieten diskutiert. Die Gesellschaft für bedrohte Völker fordert in ihrer Stellungnahme vor der Kommission die israelische Regierung und die palästinensische Autonomiebehörde zur Einhaltung der Menschenrechte auf.

Email-Newsletter Nr. 63

Wahlen in Israel: Sharon als Premierminister
(1. Februar 2001)
Der israelische Likud-Führer Ariel Sharon gewann die Wahlen zum israelischen Premierminister. Ariel Sharon ist indirekt mitverantwortlich für die Massaker in den palästinensischen Flüchtlingslagern Sabra und Shatila in Beirut/Libanon von 1982.
Email-Newsletter Nr. 55

Kein Frieden in Palästina ohne die UNO
(2. November 2000)
Einen Monat nach dem Beginn des palästinensischen Aufstandes und der israelischen Repression liegt der Friedensprozess am Boden. Die Gesellschaft für bedrohte Völke ruft nach den neuerlichen israelischen Angriffen zusammen mit palästinensischen Menschenrechtsorganisationen zu internationaler Vermittlung und Durchsetzung der UNO-Resolutionen auf.

Email-Newsletter Nr. 44


50 Jahre Hoffnung auf Rückkehr nach Palästina
(März 1999)
Am 11. Dezember 1948 wurde von den Vereinten Nationen die UN-Resolution 194 verabschiedet. Darin wird allen im israelisch-arabischen Krieg vertriebenen palästinensischen Flüchtlingen ein Recht auf Rückkehr oder Entschädigung zugestanden. Die Resolution wurde nie verwirklicht. Dieser Bericht beleuchtet die Realität von Flüchtlingen im Westjordanland, im Gazastreifen und im Libanon, die bis heute im Exil leben.
pdf-Dokument, 18 Seiten (02-99-006)

50 Jahre Israel - 50 Jahre palästinensisches Flüchtlingsdasein
(April 1998)
1998 feierte Israel den 50. Jahrestag seiner Entstehung. Für die PalästinenserInnen aber ist dies kein Grund zur Freude. Für sie steht das Jahr 1948 für den Beginn eines Massenexodus aus ihrer Heimat Palästina. Dieses Dokument führt einige Forschungsergebnisse einer neuen Generation israelischer Historiker auf, welche die Hintergründe der Staatsgründung Israels und der Ereignisse von 1948 kritisch betrachten.
pdf-Dokument, 9 Seiten (02-98-005)