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Newsletter 486
03.02.2010
Uigurische Guantánamo-Häftlinge: Bundesrat gewichtet
Menschenrechte höher als Wirtschaftsinteressen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüsst den Entscheid
des Bundesrates, den beiden uigurischen Guantánamo-Häftlingen ein
Leben in Freiheit und Würde im Kanton Jura zu ermöglichen. Die GfbV
ist auch erfreut darüber, dass die Landesregierung die
Menschenrechte stärker als die Interessen der Schweizer
Exportindustrie gewichtet hat.
Die GfbV fordert den Bundesrat nun dazu auf, einen echten
Menschenrechtsdialog mit China zu führen und insbesondere die Rechte
der Minderheiten in der Volksrepublik zu thematisieren. Für die GfbV
ist die Aufnahme der beiden Uiguren auch ein starkes Zeichen dafür,
dass die Vereinigten Staaten von Amerika das illegale
Guantánamo-Gefängnis so bald wie möglich auflösen müssen. Die beiden
Männer waren rund acht Jahre lang unschuldig in Guantánamo
festgehalten worden.
Dossier China
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