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Newsletter 485
02.02.2010
Uigurische Guantánamo-Häftlinge: Kanton
Jura ebnet dem Bundesrat den Weg
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüsst den
Entscheid des Regierungsrates des Kantons Jura, den beiden uigurischen Guantánamo-Häftlingen ein Leben in Freiheit und Würde im
Kanton Jura zu ermöglichen.
Der jurassische Regierungsrat hat heute dem Bundesrat seine
Bereitschaft bestätigt, dass der Kanton aus humanitären Gründen
bereit ist, die beiden uigurischen Brüder aufzunehmen. Bereits
vergangene Woche hat das jurassische
Parlament mit grosser Mehrheit eine solche Zusage gefordert. Die GfbV
ruft den Bundesrat nun nachdrücklich dazu auf, der Aufnahme der
beiden Brüder Mahnut ebenfalls zuzustimmen. Der Bundesrat hat
bereits Mitte Dezember 2009 verlauten lassen, dass er – sofern ein
Kanton einer Aufnahme zustimme – bereit sei, Guantánamo-Häftlinge
aufzunehmen. Eine Ablehnung wäre nun ein Kniefall vor China und
seiner menschenrechtsfeindlichen Politik. Sie wäre aber auch das
unerfreuliche Zeichen, dass die Schweiz die Interessen der
Exportwirtschaft stärker gewichtet als die Menschenrechte.
Dossier China
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