|
Newsletter 338
19.03.2008
Schweizer Politiker sollen Eröffnungsfeier der
Olympischen Spiele in Peking boykottieren
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Mittwoch an den
Bundesrat und weitere Schweizer Politiker appelliert, auf eine
Teilnahme an der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Peking zu
verzichten. Wenn Schweizer Politiker nicht zu den
Eröffnungsfeierlichkeiten erschienen, würden sie ein deutliches
Zeichen für die Einhaltung internationaler menschenrechtlicher
Standards setzen. Die Sportler würden dadurch jedoch nicht
getroffen.
"Nach der offenbar blutigen Niederschlagung der Unruhen in Tibet
soll die internationale Staatengemeinschaft ein deutliches Zeichen
für die Menschenrechte setzen", erklärte die GfbV. Durch ein
Fernbleiben der Politiker werde der Ablauf der Olympischen Spiele
nicht behindert, so dass die Athleten, die sich jahrelang auf die
Wettkämpfe vorbereitet hätten, nicht die Leidtragenden wären.
Dossier China
Newsletter abonnieren
|