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Newsletter 337
19.03.2008
Interpellation Josef Lang: Bundesrat und IOC
müssen sofort handeln
GfbV-Vorstandsmitglied Josef Lang ist angesichts der blutigen
Niederschlagung der zivilen Proteste in Tibet durch chinesische
Sicherheitskräfte am 17. März 2008 mit einer Interpellation an den
Bundesrat gelangt.
Darin fragt er den Bundesrat, was dieser gegenüber den chinesischen
Behörden unternommen hat, damit diese ihre Repression gegenüber der
tibetischen Zivilbevölkerung beende. Das Eidgenössische Departement
für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) fordert Lang
auf, auf das IOC einzuwirken, damit dieses sein Schweigen sofort
breche und China auf die Einhaltung der im Zusammenhang mit der
Vergabe der XXIX. Olympischen Sommerspiele gemachten Zusagen
verpflichte. Josef Lang fragt zudem in seiner Interpellation, ob das
Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA)
bereit sei, beim UNO-Menschenrechtsrat vorstellig zu werden, damit
dieser sofort eine Ermittlungskommission in den Tibet entsende.
Ausserdem will Josef Lang vom Bundesrat wissen, welche weiteren
Schritte dieser zugunsten der Menschen- und Minderheitenrechte in
Tibet und in ganz China plane.
Dossier China
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