Zeitschrift Vielfalt, Nr. 67: China: Im Schatten der Olympischen Spiele

Die öffentliche Kritik am Gastland der Olympischen Spiele 2008 reisst nicht ab. Mit gutem Grund: Entgegen den Versprechen Chinas haben die Menschenrechtsverletzungen gegenüber Tibetern und anderen ethnischen und religiösen Minderheiten im Vorfeld der Spiele sogar noch zugenommen. Während uns die Repressionsmaschinerie täglich mit neuen Schreckensnachrichten aus dem Reich der Mitte versorgt, werden die Sponsoren und das Internationale Olympische Komitee (IOC) nicht müde, den "unpolitischen" Charakter der Spiele zu betonen. Die aktuelle Ausgabe der Vielfalt nimmt die Menschenrechtslage in China unter die Lupe und stellt sich der Frage, wie die globalen Akteure positiv auf Chinas Menschenrechtspolitik Einfluss nehmen können.


Leseproben:

Mario Fehr: "Die Tibeter stehen für eine gerechte Sache", Interview von Franziska Stocker

"Gestohlene Mädchen": Zwangsumsiedlungen von jungen Uigurinnen, von Angelika Gerstacker

Jugendradio und Frauenzentrum: ein Novum im Nordirak, Interview von Franziska Lombardi


Weitere Beiträge zum Titelthema:
Uiguren: Menschenrechtsverletzungen unter dem Deckmantel der Terrorismusbekämpfung, von Asgar Can
Nomaden in der Inneren Mongolei: "Sinisierung im Endstadium", Interview von Ulrich Delius

Ausserdem:
Die Rolle der Schweizer Finanzinstitute im Darfurkonflikt, von Julia Dubois
Weibliche Genitalverstümmelung im Nordirak, von Sabine Schaller
Tschetschenisches Zivilgesellschaftsforum: Neue Projekte lanciert, von Shoma Chatterjee



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