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Dossier
China
51.
Jahrestag des tibetischen Volksaufstands: Menschenrechtsverletzungen in
Tibet nehmen weiter zu
Anlässlich des 51. Jahrestags des Volksaufstands in Tibet
(10.3.1959) weist die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) darauf
hin, dass Menschenrechtsverletzungen chinesischer Behörden und
Sicherheitskräfte gegenüber Tibetern seit den Unruhen im letzten Jahr
stark zugenommen haben.
Email-Newsletter 493
Uigurische Guantánamo-Häftlinge: Bundesrat
gewichtet Menschenrechte höher als Wirtschaftsinteressen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüsst den
Entscheid des Bundesrates, den beiden uigurischen Guantánamo-Häftlingen
ein Leben in Freiheit und Würde im Kanton Jura zu ermöglichen. Die GfbV
ist auch erfreut darüber, dass die Landesregierung die Menschenrechte
stärker als die Interessen der Schweizer Exportindustrie gewichtet hat.
Email-Newsletter 486
Uigurische Guantánamo-Häftlinge: Kanton
Jura ebnet dem Bundesrat den Weg
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüsst den Entscheid des
Regierungsrates des Kantons Jura, den beiden uigurischen Guantánamo-Häftlingen
ein Leben in Freiheit und Würde im Kanton Jura zu ermöglichen. Sie ruft
den Bundesrat nun nachdrücklich dazu auf, der Aufnahme der beiden Brüder Mahnut ebenfalls zuzustimmen.
Email-Newsletter 485
Rebiya Kadeer: „Schweiz soll zwei Uiguren
aufnehmen“
Rebiya Kadeer, Präsidentin des Weltkongresses der Uiguren,
appelliert an den Bundesrat, die uigurischen Gebrüder Mahnut
aufzunehmen, die seit Jahren in Guantánamo gefangen gehalten werden. An
einer Medienkonferenz in Bern, organisiert von der Gesellschaft für
bedrohte Völker (GfbV), kritisierte sie die verstärkte Unterdrückung der
muslimischen Minderheit in der chinesischen Provinz Xinjiang
(Ostturkestan) und forderte den Nichtvollzug der Todesurteile, die nach
den Unruhen von Juli 2009 gegen rund 30 Uiguren ausgesprochen wurden.
Email-Newsletter 484
Kein Kniefall vor China
Die Gesellschaft
für bedrohte Völker (GfbV) fordert den Bundesrat und den Kanton Jura
auf, die beiden Uiguren aufzunehmen, die seit über 6 Jahren unschuldig
in Guantánamo festgehalten werden. Die Landesregierung soll in diesem
Fall die Menschenrechte stärker gewichten als die Wirtschaftsbeziehungen
mit China.
Email-Newsletter 482
Neue Unrechtsprozesse gegen 14 Uiguren in
China: Welle von Todesurteilen befürchtet
Am heutigen Mittwoch wurden nach Informationen der Gesellschaft
für bedrohte Völker (GfbV) Gerichtsverfahren gegen 14 Uiguren in
Xinjiang/ Ostturkestan eröffnet. Den Angeklagten wird vorgeworfen, im
Juli 2009 in die Proteste im Nordwesten Chinas verwickelt gewesen zu
sein.
Email-Newsletter 472
Frankfurter Buchmesse: GfbV veröffentlicht
Report über verfolgte Autoren aus China
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) veröffentlicht heute den
Menschenrechtsreport „Verfolgte Autoren in China: Freitheit des
Wortes für Uiguren, Tibeter,
Mongolen und Han-Chinesen“. Der
Hintergrundbericht dokumentiert das Schicksal von 130 Dichtern,
Essayisten und Internet-Autoren, die alle bereits mindestens einmal
wegen ihres Engagements in Haft waren.
Email-Newsletter 471
60 Jahre Volksrepublik China: Kein Grund
zum Feiern für nationale Minderheiten und religiöse Gemeinschaften
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert anlässlich
der Feiern zum 60. Gründungstag der Volksrepublik China eine
glaubwürdige Nationalitäten- und Religionspolitik. Sowohl nationale
Minderheiten wie auch religiöse Gemeinschaften können sich nicht frei
entfalten.
Email-Newsletter 469
China räumt Handel mit Organen
Hingerichteter ein: Verantwortliche müssen vor Gericht gestellt werden
Die Verantwortlichen für den Handel mit Organen Hingerichteter
in China müssen endlich vor Gericht gestellt werden. Das fordert die
Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), nachdem in der staatlichen
Tageszeitung "China Daily" erstmals eingeräumt wurde, dass 65 Prozent
aller in der Volksrepublik verpflanzten Organe von hingerichteten
Häftlingen stammen. Die GfbV kritisierte die Leichenschändung als eine
skandalöse Verletzung der Menschenrechte.
Email-Newsletter 459
China will in dieser Woche 200 uigurische
Demonstranten vor Gericht stellen: Uiguren droht Welle von Todesurteilen
Vor einer neuen Welle von Todesurteilen gegen muslimische Uiguren im
Nordwesten Chinas hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am
Montag gewarnt. In dieser Woche sollen sich 200 uigurische Demonstranten
vor chinesischen Gericht verantworten, weil sie sich Anfang Juli 2009 an
den gewaltsamen Auseinandersetzungen mit Han-Chinesen in ihrer Provinz
beteiligt haben sollen. Die Menschenrechtsorganisation befürchtet, dass
die chinesischen Behörden den Kreislauf der Gewalt mit neuen
Unrechtsprozessen noch weiter anfachen statt die Ursachen der Proteste
in der Unruheregion Xinjiang (Ostturkestan) zu hinterfragen.
Email-Newsletter 457
Aufruf zur Demonstration am 7. August in
Genf: Für ein Ende der Diskriminierung und der Gewalt an den Uiguren in
China!
Anlässlich der 75. Session des UNO-Ausschusses zur Beseitigung
von jeder Form von Rassendiskriminierung (CERD), welcher Chinas
Einhaltung der UNO-Konvention gegen Rassismus untersucht, rufen der
World Uyghur Congress (WUC), die Unrepresented Nations and Peoples
Organization (UNPO) sowie die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zu
einer Demonstration vor der UNO in Genf auf. Sie werden an dieser
Veranstaltung ein Ende der chinesischen Diskriminierung und der Gewalt
an der ethnischen Minderheit der Uiguren in Xinjiang (Ost-Turkestan)
fordern.
Email-Newsletter 453
Nach den Unruhen in Xinjiang/Ostturkestan: China diffamiert
uigurische Menschenrechtler
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der chinesischen
Regierung am Montag vorgeworfen, systematisch uigurische
Menschenrechtler mit Falschmeldungen in internationalen Medien zu
diffamieren. Ziel der Angriffe seien vor allem der in München ansässige
Weltkongress der Uiguren und seine Präsidentin Rebiya Kadeer. Die GfbV
kritisiert, dass mit der Diffamierung der bedeutendsten Stimme der
muslimischen Minderheit im Exil weder dem Frieden in Xinjiang/Ostturkestan
noch dem Ausgleich zwischen den Bevölkerungsgruppen im Nordwesten Chinas
gedient sei.
Email-Newsletter 451
Dalai Lama besucht Schweiz (3.8.-7.8.): Düstere Bilanz für Tibet ein
Jahr nach der Olympiade in Peking
Die Menschenrechtslage in Tibet hat sich nach
der Olympiade in Peking weiter verschlechtert. Ein glaubwürdiger Dialog
mit dem Dalai Lama wird von der chinesischen Regierung verhindert. Dies
erklärte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag zum
Auftakt eines fünftägigen Schweiz-Besuches des Dalai Lama.
Email-Newsletter 450
Zerstörung der Altstadt Kashgars:
Kulturelles Erbe der Uiguren bedroht
In einem im Juli erschienenen Bericht beschreibt die
Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die geplante systematische
Zerstörung der Altstadt von Kashgar – einem Zentrum uigurischer Kultur –
durch die chinesischen Behörden sowie die zwangsweise Umsiedlung der
dort lebenden uigurischen Minderheit . Die GfbV ruft die Schweiz auf,
sich gegenüber China für einen Stopp der Zerstörung dieses kulturellen
Erbes einzusetzen. Der Schweizer Regisseur Marc Forster setzt sich
ebenfalls für eine Rettung der Stadt ein.
Email-Newsletter 448
Besuch des Dalai Lamas in der Schweiz:
Bundesrat soll Gespräch suchen
Der Dalai Lama reist anfangs August für einen Kurzbesuch in die Schweiz.
Heute wurde bekannt, dass der Bundesrat offenbar auf ein Treffen mit dem
geistigen und politischen Oberhaupt Tibets verzichten will. Die
Gesellschaft für bedrohte Völker Schweiz (GfbV) sieht in diesem Verzicht
eine verpasste Chance und fordert den Bundesrat auf, seine
offensichtliche Rücksichtnahme auf offizielle chinesische
Befindlichkeiten abzulegen und die Chance zu einem direkten Austausch
mit dem Dalai Lama wahrzunehmen.
Email-Newsletter 442
Xinjiang/China: Aufruf zum Ende der Gewalt
und für eine friedliche Lösung der Minderheitenfrage
Nach Medienberichten über die massive Niederschlagung von Protesten der
uigurischen Minderheit in Urumqi durch chinesische Sicherheitskräfte mit
über 140 Todesopfern und zahlreichen Verletzten, äussert sich die
Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zutiefst besorgt. Die
Menschenrechtsorganisation ruft die chinesischen Behörden auf, die
Gewaltanwendung sofort zu stoppen und den legitimen Forderungen der
Uiguren nach Minderheitenrechten endlich Rechnung zu tragen.
Email-Newsletter 438
Bermuda-Inseln haben heute vier Guantanamo-Uiguren aufgenommen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüsst die Aufnahme von
vier Uiguren aus dem US-Gefangenenlager Guantanamo auf den britischen
Bermuda-Inseln. Heute Morgen um 11 Uhr 30 (MEZ) sind vier Uiguren auf
dem Luftweg aus Kuba auf den Bermuda-Inseln eingetroffen, berichtete die
Menschenrechtsorganisation am Donnerstagnachmittag unter Berufung auf
gut informierte Kreise der Uiguren.
Email-Newsletter 432
Skandalöser Menschenhandel mit Guantanamo-Uiguren: Aufnahmeangebot von Palau ist für Gefangene
"lebenslange Verbannung"
Als "skandalösen Menschenhandel" hat die Gesellschaft für
bedrohte Völker (GfbV) Pläne der US-Regierung kritisiert, 17 im
US-Gefangenenlager Guantanamo festgehaltene Uiguren aus China
vorübergehend in die entlegene Inselrepublik Palau im Pazifischen Ozean
zu bringen.
Email-Newsletter 431
Computer-Hersteller sollen zur
Zusammenarbeit mit Zensurbehörden gezwungen werden: China plant
Verschärfung der Internetzensur
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Computer-Hersteller dazu
aufgerufen, Chinas Behörden bei der geplanten Verschärfung der
Internetzensur nicht zu unterstützen. Die neue Zensur richte sich nicht
nur gegen Pornographie, sondern ermögliche die totale Kontrolle jedes
Internetnutzers in China. Die GfbV befürchtet, dass gerade auch
Informationen zu Menschenrechtsfragen unter die neue Zensur fallen
werden.
Email-Newsletter 429
Vor 20 Jahren Massaker in Peking
(3./4.6.1989): Angehörige der Opfer warten noch immer auf Gerechtigkeit
Anlässlich des 20. Jahrestages des Massakers auf dem Platz des
Himmlischen Friedens in Peking hat die Gesellschaft für bedrohte Völker
(GfbV) der chinesischen Regierung vorgeworfen, Überlebende des
Blutbades, ihre Angehörigen sowie Kritiker noch immer zu verfolgen und
keinerlei Bereitschaft zu zeigen, die blutige Niederschlagung des
friedlichen Studentenprotestes aufzuarbeiten.
Email-Newsletter 428
Uiguren in Guantanamo fordern
Gerechtigkeit: Uigurische Gefangene wollen juristisch ihre Aufnahme in
den USA erzwingen
Das Oberste Gericht der USA wird im Juni 2009 darüber entscheiden
müssen, ob die US-Behörden Uiguren aus dem Gefangenenlager Guantanamo in
die USA einreisen lassen müssen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker
(GfbV) wies am Dienstag darauf hin, dass bei dem Obersten Gericht eine
entsprechende Petition von 14 der 17 auf Kuba festgehaltenen Uiguren
hängig ist.
Email-Newsletter 427
Neue Mitglieder des
UNO-Menschenrechtsrates: Wahl Chinas und Russlands verhöhnt
Menschenrechte
Die Vollversammlung der UNO hat am heutigen Dienstag die neuen
Mitglieder seines Menschenrechtsrates gewählt. Die Gesellschaft für
bedrohte Völker (GfbV) reagiert mit Bestürzung auf die Wahl Chinas und
Russlands, die im eigenen Land grundlegende Menschenrechte missachten
und jegliches Engagement der UNO für Menschenrechte in den letzten drei
Jahren sabotierten.
Email-Newsletter 424
Zehntausende Menschen auf der Flucht: China
schürt Eskalation des Krieges in Sri Lanka
China schürt die Gewalt in Sri Lanka und nimmt so den Tod von tausenden
Bürgerkriegsflüchtlingen in Kauf. Diesen schweren Vorwurf hat die
Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag erhoben, nachdem
eine gemeinsame Resolution des UNO-Sicherheitsrats zu dem Konflikt am
Widerstand der Volksrepublik tags zuvor gescheitert war.
Email-Newsletter 422
Verfolgung von Uiguren und Tibetern
verschärft: Neue Hinrichtungen und Verhaftungen in China
China verschärft nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte
Völker (GfbV) die Verfolgung von Minderheiten, insbesondere der von
Uiguren in Xinjiang/Ostturkestan. Zwei Uiguren wurden heute
hingerichtet, seit Mitte März mehr als 70 aus politischen Gründen
verhaftet. Öffentliche Überwachungen sowie eine spezielle
Sicherheitseinheit sollen den Druck auf die Minderheit verstärken.
So auch in Tibet, wo gestern Todesurteile an vier tibetischen
Demonstranten verhängt wurden.
Email-Newsletter 420
Erste Todesurteile wegen Unruhen in Tibet 2008: Opfern der Gewalt
widerfährt keine Gerechtigkeit
Nach der Verhängung der Todesstrafe gegen zwei Teilnehmer an
den Demonstrationen in Tibet 2008 am heutigen Mittwoch hat die
Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den chinesischen Behörden
vorgeworfen, den Opfern der Gewalt in Tibet jede Gerechtigkeit zu
verweigern. In geheimen Gerichtsprozessen ohne Rechtsbeistand werden
Demonstranten verurteilt, nicht jedoch die für die gewaltsamen
Übergriffe verantwortlichen chinesischen Sicherheitskräfte.
Email-Newsletter 419
China lässt am 28.3. in Tibet "Ende der
Sklaverei" feiern: Geschichtsfälschung in Tibet
China feiert am 28.3. offiziell die "Befreiung Tibets von
Leibeigenschaft und Sklaverei". Chinas Führung versucht damit auch auf
der Ebene der Geschichtsschreibung einen bedingungslosen Machtanspruch
durchzusetzen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritisiert
diese offensichtliche Provokation, welche primär zum Ziel haben dürfte,
den Dalai Lama zu diskreditieren und fordert seitens der chinesischen
Machthaber endlich überzeugende Zeichen für einen Dialog mit Tibet.
Email-Newsletter 417
50 Jahre Niederschlagung des Aufstandes in
Tibet: Seit 50 Jahren schaut die Welt zu
Mit der blutigen Niederschlagung des tibetischen Aufstandes vor 50
Jahren demonstrierte die Volksrepublik China ihren absoluten
Machtanspruch über das 1950 besetzte Tibet. Heute schaut die
internationale Staatengemeinschaft zu, während Bestrebungen für mehr
politische Autonomie und die Erhaltung der letzten Reste tibetischer
Identität von den chinesischen Machthabern konsequent unterdrückt
werden. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert den
Schweizer Bundesrat auf, angesichts der andauernden Tragödie deutlicher
Stellung zu beziehen. Wirtschaftliche Interessen dürfen nicht höher
gewertet werden als Menschenleben.
Email-Newsletter 409
GfbV-Report
Besuch des chinesischen Premiers: Schweiz
muss Position zur Minderheitenpolitik Chinas beziehen
Verschiedene Mitglieder des Bundesrates empfangen morgen Dienstag den
chinesischen Premierminister Wen Jiabao. Die Gesellschaft für bedrohte
Völker (GfbV) fordert den Bundesrat auf, im Gespräch unbedingt die
Besorgnis erregende Situation der tibetischen und uigurischen
Minderheiten anzusprechen. Verschiedene Jahrestage im Jahr 2009 geben zu
Befürchtungen Anlass, China könnte aus Angst vor Unruhen die Repression
gegenüber Minderheiten und Regimekritikern in diesem Jahr nochmals
verstärken.
Email-Newsletter 402
China fürchtet neue Unruhen in Tibet:
Verfolgung buddhistischer Mönche in Tibet nimmt weiter zu
China verschärft aus Angst vor neuen Unruhen die religiöse
Verfolgung buddhistischer Mönche und Nonnen in Tibet. Im Januar 2009
sind bereits mehrere Mönche festgenommen oder zu Haftstrafen verurteilt
worden. Chinas Behörden haben nicht nur die Überwachung buddhistischer
Klöster weiter verschärft, sondern auch angeordnet, dass religiöse
Feiertage von den Nonnen und Mönchen vor dem traditionellen
Kalendertermin gefeiert werden.
Email-Newsletter 400
10. März 2009: 50 Jahre Volksaufstand in Tibet und Flucht des
Dalai Lama: China will die Flucht des Dalai Lama feiern
Als "Skandal" hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Pläne der
chinesischen Regierung bezeichnet, der Flucht des Dalai Lama und der
sogenannten "Befreiung" Tibets vor 50 Jahren mit einem Feiertag zu
gedenken. "Wer den 10. März feiert, verhöhnt die 86'000 Tibeter, die
beim Volksaufstand in Tibet vor 50 Jahren gewaltsam zu Tode kamen",
kritisierte die GfbV am Montag. Es gibt keinen Grund, Chinas
völkerrechtswidrige Besetzung zu feiern. Der 10. März 1959 ist ein
"schwarzer Tag" in der Geschichte Tibets und Chinas, der unendliches
Leid verursacht hat. Chinesische Behörden haben am Wochenende erklärt,
man wolle mit einem Feiertag dem "Ende der Sklaverei in Tibet" gedenken.
Email-Newsletter 397
Anhaltende Verfolgung muslimischer Uiguren in Xinjiang: China
räumt Verhaftung von 1295 Uiguren ein
Die chinesischen Behörden haben
erstmals offizielle Zahlen über die Verhaftung von Angehörigen der
Volksgruppe der Uiguren veröffentlicht. 2008 seien in den ersten elf
Monaten 1295 Uiguren wegen "Gefährdung der Sicherheit des Staates" oder
verbotener religiöser Aktivitäten festgenommen worden, liess die
chinesische Staatsanwaltschaft am Sonntag verlauten. Für die
Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) macht die hohe Zahl der
offiziell zugegebenen Festnahmen deutlich, dass die Olympischen Spiele
in Peking für die Uiguren keine Verbesserung der Menschenrechtslage
gebracht haben. Die GfbV befürchtet zudem, dass die tatsächliche Zahl
der aus politischen Gründen verhafteten Uiguren um ein Vielfaches höher
sein könnte.
Email-Newsletter 394
Tibets Nomaden droht das Aus: Mehr als 300'000 tibetische Nomaden und
Bauern wurden 2008 zwangsumgesiedelt
Der Jahrtausende alten Nomaden-Kultur in Tibet droht der Untergang. Dies
berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag,
nachdem bekannt geworden war, dass im Jahr 2008 312'000 tibetische
Nomaden und Kleinbauern von den chinesischen Behörden zwangsweise in
neue "sozialistische Dörfer" umgesiedelt worden sind. Viele Nomaden
seien dazu gezwungen worden, ihre Yak-, Ziegen- und Schafherden und
damit ihren Lebensunterhalt aufzugeben.
Email-Newsletter 393
Einladung zum Vortrag:
"Ost-Turkestan und die Uiguren: Tibets Schicksalsgenossen"
Endili Memetkerim, Mitglied des Ost-Turkestan-Vereins in der
Schweiz, wird in seinem Vortrag nebst einer
Einführung in die Geschichte und die Kultur Ost-Turkestans auch gezielt
auf die aktuelle Situation der muslimischen Minderheit der Uiguren eingehen.
Email-Newsletter 389
Flyer
US-Berufungsgericht stoppt Freilassung von
17 in Guantanamo festgehaltenen Uiguren aus China
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der US-Regierung
vorgeworfen, die Menschenrechte unschuldiger Opfer ihres "Kampfes gegen
den Terror" vorsätzlich grob zu verletzen. Auf Antrag der US-Regierung
hatte ein Berufungsgericht heute die Freilassung der uigurischen
Gefangenen, die am Dienstag von einem US-Bundesrichter angeordnet worden
war, vorerst gestoppt.
Email-Newsletter
Nr. 382
Guantanamo: US-Gericht ordnet Freilassung von 17 festgehaltenen
Uiguren aus China an
Gestern hat ein US-Bundesrichter in Washington D.C. überraschend die
sofortige Freilassung der in Guantanamo festgehaltenen 17 Uiguren
angeordnet. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüsst diesen
Entscheid als "grossartigen Sieg der Gerechtigkeit".
Email-Newsletter
Nr. 381
Erfolg für uigurische Gefangene aus China
in Guantanamo
Angesichts wachsender Kritik an der Inhaftierung von 17 Uiguren aus
China im US-Gefangenenlager Guantanamo hat das US-Justizministerium in
der vergangenen Woche erklärt, alle in dem Camp verbliebenen Angehörigen
der muslimischen Minderheit seien keine "feindlichen Kämpfer",
berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Heute berät ein
Bundesgericht in Washington D.C. darüber, ob den Gefangenen nun
Aufenthalt in den USA gewährt werden kann. Falls dies nicht möglich sein
sollte, fordert die GfbV, dass die Schweiz aus humanitären Gründen eine
Aufnahme eines Teils der 17 Uiguren prüfen soll.
Email-Newsletter
Nr. 380
Neue Details zu Verhaftungswelle in China:
Uiguren droht Sippenhaft - auch Kinder werden festgenommen
Gegen die muslimischen Uiguren im Nordwesten Chinas rollt nach
Informationen der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine neue
Verhaftungswelle. Sippenhaft sei an der Tagesordnung und auch Kinder
würden festgenommen.
Email-Newsletter
Nr. 375
GfbV zieht kritische Bilanz:
Olympische Spiele haben Menschenrechtsverletzungen in China geschürt
Nach Beendigung der Olympischen Spiele in Peking zieht die Gesellschaft
für bedrohte Völker (GfbV) Bilanz. Die Menschenrechtsorganisation
kritisiert, die Spiele hätten die Volksrepublik nicht liberaler werden
lassen. Im Gegenteil: Sie hätten Menschenrechtsverletzungen in China
noch geschürt. Keines der Versprechen, die Peking vor den Wettkämpfen in
Hinblick auf die Menschenrechtslage abgegeben gemacht habe, sei erfüllt
worden. Uiguren und Tibetern drohe nach den Spielen sogar noch eine
weitere Verschärfung der Verfolgung.
Email-Newsletter
Nr. 374
Kotau Couchepins vor Chinas Regime:
Menschenrechte sind kein Thema
Anlässlich der Eröffnung der Olympischen Spiele in Peking zeigt sich die
Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) betroffen über die jüngsten
Aussagen von Bundespräsident Pascal Couchepin. Er hatte
Menschenrechtskritik der Schweiz an China generell als sinnlos
dargestellt.
Email-Newsletter Nr. 372
Chinas Wortbruch im Sudan: Kein Engagement
für Frieden in Darfur
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der chinesischen
Regierung am Dienstag vorgeworfen, sich nicht wie versprochen für mehr
Frieden in Darfur einzusetzen. Die GfbV kritisierte, Peking schüre mit
neuen Waffenlieferungen und der Suche nach Öl in Darfur weiterhin den
Völkermord im Westen des Sudan.
Email-Newsletter Nr. 370
Anschlag auf Polizisten im Nordwesten
Chinas: Uiguren dürfen nicht pauschal als "Terroristen" abgestempelt
werden
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) verurteilt den Anschlag auf
eine Polizeistation im Nordwesten Chinas
mit 16 Toten, warnt jedoch davor, die Uiguren pauschal als "Terroristen" zu bezeichnen.
Email-Newsletter Nr. 369
"Später Sieg für Gerechtigkeit": US-Gericht
gibt Klage von uigurischem Guantanamo-Häftling aus China statt
Als "grossen Erfolg für die Menschenrechte" und "späten Sieg der
Gerechtigkeit" hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am
Dienstag das Urteil eines US-Berufungsgerichts bezeichnet, das die
Einstufung eines im US-Gefangenenlager Guantanamo festgehaltenen Uiguren
aus China als "feindlicher Kämpfer" am Montag für ungültig erklärt hat.
Email-Newsletter
Nr. 358
Olympischer Fackellauf trifft in
Ostturkestan/Xinjiang ein
Gemeinsam mit Uiguren hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am
Dienstag in München gegen den olympischen Fackellauf protestiert, der
nach einer kurzfristigen Änderung des Terminplans bereits am Dienstag
die Heimat der unterdrückten Uiguren im Nordwesten Chinas erreichte.
China versuche mit allen Mitteln, öffentliche Proteste in
Ostturkestan/Xinjiang zu verhindern.
Email-Newsletter Nr. 354
Politiker meiden Kontakt mit Dalai Lama:
"Armutszeugnis" für Europas Menschenrechtspolitik
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Dienstag kritisiert,
dass Europas Spitzenpolitiker den Kontakt mit dem Dalai Lama meiden.
Niemals zuvor seien in den letzten 20 Jahren so viele
Menschenrechtsverletzungen an Tibetern begangen worden. Die GfbV
forderte von Europas Politikern mehr Standvermögen gegenüber Peking.
Email-Newsletter
Nr. 348
China: Im Schatten der Olympiade: Aktuelle Ausgabe der
Zeitschrift Vielfalt (Nr. 67, Juni 2008)
Die öffentliche Kritik am Gastland der Olympischen Spiele 2008
reisst nicht ab. Mit gutem Grund: Entgegen den Versprechen Chinas haben
die Menschenrechtsverletzungen gegenüber Tibetern und anderen ethnischen
und religiösen Minderheiten im Vorfeld der Spiele sogar noch zugenommen.
Während uns die Repressionsmaschinerie täglich mit neuen
Schreckensnachrichten aus dem Reich der Mitte versorgt, werden die
Sponsoren und das Internationale Olympische Komitee (IOC) nicht müde,
den "unpolitischen" Charakter der Spiele zu betonen. Die aktuelle
Ausgabe der Vielfalt nimmt die Menschenrechtslage in China unter die
Lupe und stellt sich der Frage, wie die globalen Akteure positiv auf
Chinas Menschenrechtspolitik Einfluss nehmen können.
Leseproben
Vielfalt bestellen
China: Neue Verhaftungswelle gegen Falun
Gong-Anhänger
Gegen Falun Gong-Anhänger rollt in China nach Angaben der Gesellschaft
für bedrohte Völker (GfbV) eine neue Verhaftungswelle. Mehr als 1'870
Mitglieder der Meditationsbewegung sind in den ersten drei Monaten des
Jahres 2008 von chinesischen Sicherheitskräften festgenommen worden.
Email-Newsletter Nr. 346
Gesellschaft für bedrohte Völker legt
Beschwerde gegen Olympiade-Sponsor Volkswagen ein
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Montag beim deutschen
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Beschwerde gegen die
Volkswagen AG (VW) eingelegt. Die Menschenrechtsorganisation wirft dem
Automobilkonzern vor, mit seiner Förderung des olympischen Fackellaufes
gegen die "OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen" zu verstossen,
zu deren Beachtung sich der Konzern verpflichtet hat.
Email-Newsletter
Nr. 345
Appell an Interpol: Lassen Sie sich nicht
für Chinas Antiterror-Krieg missbrauchen!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Freitag an Interpol
appelliert, sich nicht für Chinas Antiterror-Krieg missbrauchen zu
lassen, und hat Terrorvorwürfe Pekings gegen Uiguren als übertrieben
zurückgewiesen.
Email-Newsletter Nr. 344
Aufruf zur Teilnahme an der nationalen
Solidaritätskundgebung für Tibet am 26. April 2008
Wir rufen Sie auf, zahlreich an der nationalen Kundgebung für Tibet
teilzunehmen. Die Kundgebung auf dem Bundesplatz in Bern möchte ein
Zeichen der Solidarität für Tibet setzen und die Schweizer Regierung
dazu ermutigen, von den chinesischen Behörden eindringlich die
Einhaltung der Menschenrechte in Tibet zu fordern.
Email-Newsletter
Nr. 343
China liefert neue Hightech-Waffen an den
Sudan und schürt so den Krieg in Darfur
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat China am Freitag
vorgeworfen, den Sudan mit neuen Waffenlieferungen hochzurüsten und so
den Krieg in Darfur zu schüren. So habe China in den letzten Monaten
mindestens sechs A-5 Kampfjets sowie FN-6 Boden-Luft-Lenkwaffensysteme
an den Sudan geliefert.
Email-Newsletter
Nr. 342
IOC macht sich zum Sprachrohr chinesischer
Propaganda: Gesellschaft für bedrohte Völker fordert Abbruch des
Fackellaufs!
In einem Offenen Brief an den Präsidenten des Internationalen Komitees
(IOC), Jacques Rogge, hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV)
dem IOC am Dienstag vorgeworfen, sich zum Sprachrohr chinesischer
Regierungspropaganda zu machen.
Email-Newsletter Nr. 341
Olympische Charta muss geändert werden:
Kein Maulkorb für Athleten!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Montag eine Änderung
der Olympischen Charta gefordert, damit Sportler ihren Protest gegen
Menschenrechtsverletzungen in China während der Olympischen Spiele in
Peking ungestraft ausdrücken können.
Email-Newsletter Nr. 340
Schweizer Politiker sollen Eröffnungsfeier
der Olympischen Spiele in Peking boykottieren
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Mittwoch an den
Bundesrat und weitere Schweizer Politiker appelliert, auf eine Teilnahme
an der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Peking zu verzichten.
Wenn Schweizer Politiker nicht zu den Eröffnungsfeierlichkeiten
erschienen, würden sie ein deutliches Zeichen für die Einhaltung
internationaler menschenrechtlicher Standards setzen. Die Sportler
würden dadurch jedoch nicht getroffen.
Email-Newsletter Nr. 338
Interpellation Josef Lang: Bundesrat und IOC müssen sofort
handeln
GfbV-Vorstandsmitglied Josef Lang ist angesichts der blutigen
Niederschlagung der zivilen Proteste in Tibet durch chinesische
Sicherheitskräfte am 17. März 2008 mit einer Interpellation an den
Bundesrat gelangt.
Email-Newsletter Nr. 337
Bis zu 1'000 Festnahmen nach Protesten in
Tibet: Verhafteten Tibetern drohen Folter und Tod
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) befürchtet, dass den fast
1'000 festgenommenen Tibetern jetzt Folter und unmenschliche Behandlung
drohen. "Wir müssen davon ausgehen, dass die chinesischen Ermittler nun
mit aller Gewalt ihre These von einer "Verschwörung der Dalai-Lama-
Clique" mit so genannten "Beweisen" untermauern wollen", erklärte die
GfbV am Mittwoch. Um Geständnisse zu erpressen und mögliche Mittäter zu
ermitteln, wird in Chinas Gefängnissen und Polizeistationen seit
Jahrzehnten systematisch gefoltert.
Email-Newsletter Nr. 336
China verschärft Repression in Tibet: IOC
soll Menschenrechtsverletzungen in Tibet klar verurteilen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hatte bereits am letzten
Freitag an den Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees
(IOC) Jacques Rogge appelliert, zur gewaltsamen Niederschlagung von
Protesten buddhistischer Mönche in Tibet nicht länger zu schweigen.
Bislang hat sich das IOC jedoch nicht zur aktuellen Situation in Tibet
geäussert. Die Menschenrechtsorganisation begrüsst in diesem
Zusammenhang die kritischen Äusserungen von Swiss Olympic-Präsident Jörg
Schild gegenüber dem IOC und ruft Swiss Olympic dazu auf, sich beim IOC
weiterhin mit Nachdruck für ein klares Bekenntnis zur Einhaltung der
Menschenrechte in China einzusetzen.
Email-Newsletter Nr. 335
Internationaler Frauentag (8. März):
Bedrückende Schicksale von Frauen ethnischer und religiöser Minderheiten
im Mittelpunkt - GfbV startet China-Olympia-Kampagne
Mit bedrückenden Schicksalen von Frauen ethnischer und religiöser
Minderheiten in China startet die Gesellschaft für bedrohte Völker
(GfbV) anlässlich des Internationalen Frauentages (8. März) ihre
China-Olympia-Kampagne. "Im Vorfeld der Olympischen Spiele hat Peking
seine Repression deutlich verschärft", erklärte die
Menschenrechtsorganisation am Freitag und forderte das Internationale
Olympische Komitee dazu auf, vor den schweren Menschenrechtsverletzungen
nicht die Augen zu verschliessen.
Email-Newsletter Nr.
333
Im Schatten der Olympiade: Chinas Minderheiten fordern ihre
Rechte: Aktuelle Ausgabe der Zeitschrift bedrohte völker (ehemals
pogrom) (Nr. 246, Januar 2008)
Chinas Wirtschaft boomt und macht
weltweit Schlagzeilen. Das rasante Wirtschaftswachstum wirft allerdings
lange Schatten auf Umwelt und Menschenrechte. Wer sich gegen die
kommunistische Partei stellt, muss bis heute mit staatlichen
Repressionen rechnen. Razzien, Sippenhaft oder Einweisung ins
Arbeitslager sind nur einige Beispiele für die Praktiken des staatlichen
Sicherheitsapparates. Besorgt um seinen Ruf legt China, kurz vor Beginn
der Olympiade, ein harsches Vorgehen gegenüber Kritikern an den Tag. Im
Mittelpunkt der aktuellen Ausgabe stehen die Menschenrechtsverletzungen
gegenüber ethnischen und religiösen Minderheiten.
Leseproben
Zeitschrift bedrohte völker bestellen
Einladung zur Lesung und Begegnung mit
Rebiya Kadeer, der bekanntesten Menschenrechtlerin Chinas
(4. Juni 2007)
Die Menschenrechtlerin Rebiya Kadeer wird in ihrer Heimat
Xinjiang, einer Provinz Chinas, respektvoll als „Mutter der Uighuren“
bezeichnet. Sie ist bereits mehrmals für den Friedensnobelpreis
nominiert worden für ihren Kampf um die Rechte der muslimischen
Minderheit der Uighuren. Diesem Kampf hat sie vieles untergeordnet,
unter anderem ihr privates Glück. Die GfbV möchte Sie am 22. Juni zu
einer Begegnung mit Rebiya Kadeer einladen.
Email-Newsletter Nr.
305
China/Xinjiang: Sohn der
Menschenrechtsaktivistin Rebiya Kadeer unrechtmässig zu langer
Haftstrafe verurteilt (20. April 2007)
Vergangenen Dienstag wurde Ablikim Abdureyim, Sohn der bekannten
uigurischen Menschenrechtsaktivistin Rebiya Kadeer, von einem
chinesischen Gericht wegen Beteiligung an sezessionistischen Aktivitäten
zu neun Jahren Haft verurteilt.
Email-Newsletter Nr.
298
Menschenrechte in China: endlich nachdrücklich Kritik ausüben!
(2. Februar 2006)
Der chinesische Aussenminister Li Zhaoxing weilt heute auf offizieller Arbeitsvisite in Bern. Empfangen wird er dabei vom amtierenden Bundespräsidenten Moritz Leuenberger sowie Aussenministerin Micheline Calmy-Rey. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) plädiert dafür, dass die offizielle Schweiz diese Begegnung nutzt, um China nachdrücklich auf dessen unverändert anhaltende Missachtung von Menschenrechten hinzuweisen.
Email-Newsletter
Nr. 251
Forum der Schweizer Aussenwirtschaft 05:
Wirtschaft und Menschenrechte in China in Einklang bringen (8.
November 2005)
Am 9./10. November findet in Zürich das bedeutendste KMU-Forum der Schweiz statt. Gastland des diesjährigen Anlasses – an dem Bundesrätin Calmy-Rey und Bundesrat Deiss teilnehmen werden – ist China. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert um der unabdingbaren Wechselbeziehung zwischen Wirtschaft und Menschenrechten Rechnung zu tragen, dass die bedenkliche Menschenrechtslage in China thematisiert wird. Nicht zuletzt soll KMUs die Gelegenheit gegeben werden, sich als menschenrechtsfördernde Akteure zu profilieren.
Email-Newsletter
Nr. 246
Menschenrechte in China: Der Staat als Täter
(Nr. 231, Juli 2005)
China, die kommende Grossmacht aus Ostasien, beeinflusst immer mehr
die politische und wirtschaftliche Entwicklung in der Welt. Keine Woche
vergeht, ohne dass europäische Politiker in der Hoffnung auf neue
lukrative Aufträge für ihre heimische Wirtschaft das „Reich der
Mitte" besuchen. Die katastrophale Menschenrechtsbilanz der
chinesischen Führung, Thema dieser Ausgabe der Zeitschrift pogrom/bedrohte
Völker, wird bei diesen Besuchen nur selten angesprochen. Man möchte
die chinesischen Gastgeber nicht verärgern.
Zeitschrift pogrom, 42 Seiten
pdf-Dokument, 12 Seiten (04-05-231)
Vortrag des chinesischen
Menschenrechtsaktivisten Harry Wu über Zwangsarbeitslager in China und
Tibet (2. Dezember 2003)
Auf Einladung der Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft
(GSTF) und der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) besucht der
bekannte chinesische Dissident und Menschenrechtsaktivist Harry Wu die
Schweiz. In Bern
hält
er einen Vortrag über die chinesischen
Zwangsarbeitslager, die sogenannten "Laogai".
Email-Newsletter
Nr. 193
Minderheiten in China
(Nr.
47, Juli
2003)
Obwohl China in den letzten Jahren die wichtigsten
Menschenrechtsverträge unterzeichnet hat, ist das Recht in vielen Fällen
toter Buchstabe geblieben. Nicht nur gegenüber politischen Dissidenten
greift die chinesische Führung nach wie vor hart durch, sondern auch
gegenüber ethnischen Minderheiten sowie religiösen und
weltanschaulichen Gruppierungen, welche ihre Rechte einfordern.
Zeitschrift
Vielfalt, 20 Seiten
pdf-Dokument, 13 Seiten (03-03-047)
China-Besuch von Bundesrätin Calmy-Rey:
Gegen Antiterrorkrieg ohne Menschenrechte (22. Mai
2003)
Anlässlich
des China-Besuches von Bundesrätin Micheline Calmy-Rey ruft die
Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Aussenministerin auf, sich
gegenüber ihren chinesischen Gesprächspartnern für eine Verbesserung
der Menschenrechtssituation einzusetzen. Tibeter, Uiguren und Mongolen,
aber auch christliche Gemeinschaften und Anhänger der Falun
Gong-Bewegung werden weiterhin vom Pekinger Regime verfolgt.
Email-Newsletter
Nr. 171
Schweizer
Falun Gong-Anhänger verurteilt (15. August 2002)
Vor einem Gericht in Hongkong sind heute 16 Falun
Gong-Anhänger in allen sieben Anklagepunkten schuldig
gesprochen worden, darunter vier Schweizer und ein
Neuseeländer. Ihnen wird vorgeworfen, durch eine
Demonstration am 14. März dieses Jahres in Hongkong die
öffentliche Ruhe gestört und sich ihrer Verhaftung
widersetzt zu haben. Sie hatten gegen die Verfolgung
ihrer Bewegung durch chinesische Behörden demonstriert.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker International
(GfbV) und die Internationale Gesellschaft für
Menschenrechte (IGFM) fordern die chinesische Führung
auf, die Unterdrückung von Falun Gong und anderen
Glaubensgemeinschaften zu beenden.
Email-Newsletter
Nr. 135
Schweizer
Falun Gong-Anhänger vor Gericht (17.
Juni 2002)
In Hongkong hat heute der Prozess gegen vier Schweizer
Falun Gong-Anhänger begonnen. Sie sind angeklagt, mit
einer Protestaktion die öffentliche Ordnung gestört zu
haben. Sie hatten sich mit den chinesischen Falun
Gong-Anhängern solidarisiert, die vom Regime in Peking
an der Ausübung der Glaubensfreiheit gehindert werden.
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Nr. 127
Fünf Jahre
nach dem Massaker von Gulja: Chinas Repression gegen
Muslime nimmt weiter zu (4. Februar 2002)
Anlässlich des fünften
Jahrestages des Massakers von Gulja im Nordwesten Chinas
muss eine düstere Bilanz gezogen werden. Die
Repressionen chinesischer Sicherheitskräfte gegen die
dort ansässigen muslimischen Uiguren sind seit dem 11.
September noch verschärft worden. Allein in der
Provinzhauptstadt Urumtschi sind im November und Dezember
vergangenen Jahres 526 Uiguren aus politischen Gründen
verhaftet worden.
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Nr. 106
Antiterror-Koalition: Kein Freibrief für
Menschenrechtsverletzungen an Uiguren, Tibetern und Falun
Gong-Anhängern (Dezember
2001)
Nach der Aufnahme der Volksrepublik China in die globale
Antiterror-Koalition haben die Menschenrechtsverletzungen
an Uiguren, Tibetern und Falun Gong-Anhängern massiv
zugenommen. Seit dem 11. September 2001 werden nicht nur
Uiguren, sondern immer häufiger auch Tibeter und Falun
Gong-Anhänger von der chinesischen Regierung als
Terroristen bezeichnet.
pdf-Dokument, 3 Seiten (02-02-032)
Olympia Peking
2008: Chinesische Regierung zur Wahrung der
Menschenrechte verpflichten
(13. Juli 2001)
Das Internationale Olympische
Komitee hat die Sommerspiele 2008 an Peking vergeben. Vor
dem Hintergrund der massiven Menschenrechtsverletzungen
in China fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker
die chinesische Regierung auf, sich auf die Prinzipien
der Olympischen Charta und die Wahrung der Menschenrechte
zu verpflichten.
Email-Newsletter
Nr. 77
Chinesische Regierung verletzt Religionsfreiheit (April
2000)
AnhängerInnen verschiedener Glaubensgemeinschaften
werden im kommunistischen China politisch und
wirtschaftlich diskriminiert. Die Ausübung der
Religionsfreiheit wird systematisch behindert. Tausende
von ChinesInnen wurden verhaftet und in Gefängnisse oder
in Umerziehungslager gesteckt. Auch viele Hinrichtungen
wurden vollstreckt.
pdf-Dokument, 6 Seiten (01-00-026)
Das Massaker von Gulja im Nordwesten Chinas - Eine
brutale Strafaktion Pekings gegen die Uiguren (Februar
2000)
Am 5. Februar 1997 berichteten Nachrichtenagenturen
erstmals über schwere Ausschreitungen in der Stadt
Gulja. Die chinesischen Behörden verschwiegen Ausmass
und den Anlass der Auseinandersetzungen. Die
Ausschreitungen waren durch eine Verhaftungswelle von der
chinesischen Polizei provoziert worden. Muslimische
Gläubige waren in der Heiligen Nacht des Ramadan
verhaftet, Dutzende getötet worden.
pdf-Dokument, 4 Seiten (02-00-018)
50 Jahre China (Juli
1999)
50 Jahre Volksrepublik China sind nicht für alle
Untertanen des kommunistischen Grossreiches ein Grund zum
Feiern. Noch immer tritt Chinas Regierung die
Menschenrechte mit Füssen. Tibeter, Uiguren, Mongolen
und chinesische Demokraten werden weiterhin verfolgt und
unterdrückt. In zahlreichen Hintergrundberichten und
Berichten zum aktuellen Geschehen wird über die
Situation in China informiert.
pdf-Dokument, 8 Seiten (04-99-203)
40 Jahre Volksaufstand in Tibet - Ein Plädoyer für
eine neue Chinapolitik (März
1999)
Im Oktober 1950 begann China seine völkerrechtswidrige
Invasion Tibets. Seit dem Ende der Kulturrevolution
(1966-76) ist die Lage der Menschenrechte in Tibet nicht
mehr so drammatisch gewesen wie heute. Mit allen Mitteln
versucht die chinesische Regierung, den Einfluss des
Dalai Lama zu zerstören und die traditionelle Kultur,
Religion und Gesellschaft zu zerschlagen.
pdf-Dokument, 6 Seiten (01-99-019)
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