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Dossier
Afghanistan
Einladung zum Vortragsabend: Medienfreiheit - Eine Herausforderung
für Afghanistan
Einige Jahre nach Ende der Taliban-Herrschaft existiert in
Afghanistan zwar das Recht auf freie Rede, aber Regierung und
Behörden übernehmen nicht die Verantwortung für dessen Durchsetzung.
Verschiedene Kräfte innerhalb der afghanischen Gesellschaft, seien
es Warlords, seien es Vertreter fundamentalistischer Strömungen,
bedrängen unabhängige Medien und kritische Medienschaffende.
Flyer Veranstaltung
Email-Newsletter 474
Nach 22 Monaten Haft in Afghanistan:
Unschuldig zum Tode verurteilter Journalist endlich freigelassen!
Der afghanische Journalist Parvez Kaambakhsh wurde endlich
freigelassen. Mit grosser Erleichterung hat die Gesellschaft für
bedrohte Völker (GfbV) am Montag diese Nachricht aufgenommen. Die
Menschenrechtsorganisation bedauert jedoch, dass die gegen den
kritischen Journalisten verfügten Unrechtsurteile nicht aufgehoben
wurden. Seit seiner Verhaftung am 27. Oktober 2007 hatte sich die
GfbV intensiv um Parvez bemüht.
Email-Newsletter 461
Afghanistan: Oberster Gerichtshof
bestätigt Unrechtsurteil gegen afghanischen Studenten
Der Oberste Gerichtshof von Afghanistan hat das Unrechtsurteil gegen
den Journalistikstudenten Sayed Parvez Kaambakhsh zu 20 Jahren Haft
überraschend bestätigt. Der Bruder des Angeklagten sei erst jetzt
aus zuverlässiger Quelle über den Richterspruch informiert worden,
der in Abwesenheit des Angeklagten und seines Anwalts gefällt wurde,
teilte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag mit.
Email-Newsletter 410
Afghanistan droht Hungersnot: Terrorüberfälle und Wintereinbruch
gefährden humanitäre Versorgung
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor drohenden
Engpässen bei der humanitären Versorgung von 8,4 Millionen auf
Nahrungsmittelhilfe angewiesenen Menschen in Afghanistan. Überfälle
auf Hilfskonvois in Afghanistan und Pakistan sowie der frühe
Wintereinbruch machen eine Versorgung der Not leidenden Bevölkerung
immer schwieriger. Afghanistan droht ein Hunger-Winter.
Email-Newsletter 388
Afghanischer Journalist in
Unrechtsverfahren zu 20 Jahren Haft verurteilt
Als "Unrechtsurteil" bezeichnete am heutigen Dienstag die
Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Verurteilung des
afghanischen Journalisten Parvez Kaambakhsh zu 20 Jahren Haft durch
ein Berufungsgericht in Kabul. Staatspräsident Hamid Karzai wurde
kritisiert, weil er sich trotz anderslautender Versprechungen nicht
für Parvez eingesetzt hat.
Email-Newsletter 383
Unschuldig in Haft: Afghanische
Journalisten setzen sich mit Protestaktionen für inhaftierten
Kollegen ein
Mit Protestaktionen in der Haupstadt Kabul und in 19 Provinzen
Afghanistans hat der Verband der afghanischen Journalisten und
Schriftsteller am Dienstag ein faires Berufungsverfahren und die
Freilassung des zum Tode verurteilten Journalistik-Studenten Sayed
Parvez Kaambakhsh gefordert. In Kabul versammelten sich die
Journalisten vor dem Obersten Gerichtshof und übergaben dem Höchsten
Richter eine Petition zugunsten des politischen Gefangenen,
berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
Email-Newsletter 360
Afghanistan-Konferenz in Paris (12.
Juni): Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zieht Bilanz nach
zwei Jahren Afghanistan-Pakt
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am heutigen Mittwoch
eindringlich vor einem Scheitern des Afghanistan-Paktes gewarnt. In
einem neuen Menschenrechtsbericht kommt die GfbV zum Schluss, dass
zwei Jahre nach der Unterzeichnung des von der internationalen
Gemeinschaft und der afghanischen Regierung ausgearbeiteten
Abkommens die meisten darin gegebenen Versprechen nicht eingelöst
wurden.
Email-Newsletter 351
Afghanistans
kritische Journalisten werden mundtot gemacht: Journalist wurde zum
Tode verurteilt (23. Januar
2008)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Mittwoch gegen
das gegen den afghanischen Journalisten Sayed Parwez Kaambakhsh
verhängte Todesurteil protestiert. Dieses Urteil sei in einem
Unrechtsverfahren gefällt worden. Die GfbV setzt sich für eine
Aussetzung der Hinrichtung ein.
Email-Newsletter 326
Islamisierung
der Justiz bedroht Pressefreiheit in Afghanistan: Verhafteten
Journalisten droht Todesstrafe (12. Dezember
2007)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat vor einer
Islamisierung der Justiz in Afghanistan gewarnt, welche die
Pressefreiheit und die Demokratisierung des Landes gefährde.
Innerhalb von nur einem Monat droht schon zum zweiten Mal die
Verhängung von Todesurteilen gegen regime-kritische Journalisten.
Email-Newsletter 325
Frauen in Afghanistan
(Zeitschrift Vielfalt Nr. 64, September 2007)
Zur Zeit der Taliban reihte sich eine Schreckensmeldung an die
andere. Frauen in Afghanistan wurden unter dem damaligen Regime
jegliche Menschenrechte entzogen. Viele mutige Frauen und
Mädchen versuchten trotzdem im Geheimen, und unter hohen
persönlichen Risiken, zu arbeiten oder dem Schulunterricht zu
folgen. Ob die Frauenrechte in Afghanistan heute besser
gewährleistet sind und sich die Situation der afghanischen
Frauen tatsächlich verbessert hat, können Sie in der aktuellen
Ausgabe der Vielfalt lesen.
Leseproben
Vielfalt bestellen
Gemeinsam
für die Menschenrechte - zum Beispiel in Afghanistan
(19. Juni 2006)
Die GfbV hat in Zusammenarbeit mit afghanischen
Partnerorganisationen sowie dem Dänischen
Menschenrechtsinstitut ein Menschenrechtslehrbuch in den beiden
afghanischen Landessprachen verfasst. Ein besonderes Augenmerk
liegt auf den Rechten der Frau. Bereits konnten in Kabul erste
Schulungen durchgeführt werden. Lesen Sie mehr im Bericht
unserer Projektkoordinatorin Manuela Wilhelm.
Spendenaufruf
Die Menschenrechte in
Afghanistans Dörfer bringen (4.
Oktober 2005)
Die Lage in Afghanistan steht nicht mehr zuoberst auf der Medienagenda. Das menschenverachtende Regime der Taliban wurde entmachtet. Seit der Intervention der alliierten Streitkräfte unter der Führung der USA im Oktober 2001 haben sich jedoch die Lebensumstände der afghanischen Bevölkerung nicht wesentlich verbessert.
Unterstützen Sie jetzt die Kampagne der GfbV, um die Menschenrechte in Afghanistans Dörfer zu bringen.
Email-Newsletter 243
Karzais unheilige Allianzen: Der
afghanische Verfassungsprozess am Vorabend der Loya Jirga
(Dezember 2003)
Am Vorabend der verfassungsgebenden
Loya Jirga deutet in Afghanistan alles darauf hin, dass Präsident
Karzai seine Machtposition festigen konnte. Die Stärkung der präsidialen
Zentralmacht im vorliegenden Verfassungsentwurf scheint aber nur durch
Konzessionen an das islamistisch-fundamentalistische Lager möglich
geworden zu sein. Karzais Pakt mit den Islamisten stellt eine Zukunft
Afghanistans, welche auf Menschenrechten, Minderheitenschutz und
Demokratie beruhen würde, stark in Frage.
Dokumentation, 28 Seiten
pdf-Dokument, 28 Seiten (02-03-047)
Afghanistan: Unheilige Allianz
Karzais (12. Dezember 2003)
Voraussichtlich am Samstag wird in
Afghanistan eine Loya Jirga zusammentreten. An dieser "Grossen
Ratsversammlung" wird eine neue Verfassung verabschiedet. Der zu
diskutierende Verfassungsentwurf sieht implizit die Einführung des
islamischen Rechtssystems der Scharia und weitreichende
Machtbefugnisse des Präsidenten vor. Präsident Karzai scheint seine
Machtposition gefestigt zu haben, zum Preis von Konzessionen an die
fundamentalistischen Kräfte.
Email-Newsletter
Nr.
195
Einführung der Scharia durch
die Hintertür? (4. November
2003)
Mit rund zweimonatiger Verspätung
hat die afghanische Regierung am Montag den Entwurf für eine neue
Verfassung der Öffentlichkeit präsentiert. Dieser verankert
menschenrechtliche, demokratische und rechtsstaatliche Prinzipien.
Obwohl die Verfassung nicht auf dem islamischen Rechtssystem der
Scharia beruhen soll, gelten "unislamische" Gesetze als
verfassungswidrig. Verschiedene diffuse Bestimmungen stellen die
Errungenschaften der Verfassung in Frage.
Email-Newsletter
Nr. 190
Flüchtlingsrückkehr nach Afghanistan (Juli
2003)
Dieser Bericht über die Abklärungsreise einer Delegation der
Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) nach Afghanistan zeigt die
Problemkreise auf, die einer Rückkehr afghanischer Flüchtlinge im
Wege stehen. Als Schlussfolgerungen werden der Verzicht auf eine
zwangsweise Rückführung, die kollektive vorläufige Aufnahme bis
Ende März 2004 sowie der Ausbau der Unterstützungsprogramme für
freiwillige Rückkehrer gefordert.
Dokumentation, 8 Seiten
pdf-Dokument, 8 Seiten (02-03-041)
Düstere Perspektiven für Rückkehr nach Afghanistan (9. Juli
2003)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) präsentierte heute in
Bern die Ergebnisse einer Abklärungsreise nach Afghanistan. Da
sich die Sicherheitssituation im laufenden Jahr drastisch
verschlechtert habe, sei die zwangsweise Rückführung von
afghanischen Asyl Suchenden unzumutbar. Die GfbV fordert deshalb vom
Bundesrat eine kollektive Aufnahme bis zu einer neuen Lagebeurteilung
Ende März 2004.
Email-Newsletter
Nr. 175
Afghanistan:
Junge Hoffnung im Land der Ruinen
(Nr.
218, Mai 2003)
Schenkt
man Staatspräsident Hamid Karzai Glauben, so gibt es keine ethnischen
Probleme in Afghanistan. Wortreich bemüht sich der Paschtune Karzai
in Interviews, ethnische Zerwürfnisse in seiner Heimat zu leugnen.
Seit Jahrzehnten schwelende und immer wieder ausbrechende ethnische
Konflikte werden tabuisiert, um den Traum von einem Zusammenleben in
Frieden in einem wirtschaftlich starken und geeinten Staat zu nähren.
Zeitschrift
bedrohte Völker, 40 Seiten
pdf-Dokument, 9 Seiten (04-03-218)
Afghanistan-Konferenz
bei Bonn - Kriegsverbrechen von Warlords nicht länger
tabuisieren! (2.
Dezember 2002)
Kriegsverbrechen und
bis heute andauernde schwere Menschenrechtsverletzungen
der rivalisierenden Warlords in Afghanistan dürfen nicht
länger tabuisiert werden. Diese Forderung hat die
Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich der
Eröffnung der Afghanistan-Folgekonferenz auf dem
Petersberg bei Bonn erhoben. Wer den Terror der Taliban
verurteile, aber nicht entschieden gegen die Verbrechen
seiner heutigen Bündnispartner in Afghanistan vorgehe,
verspiele seine Glaubwürdigkeit, kritisierte die GfbV
und forderte eine unabhängige Untersuchung der
Übergriffe durch eine internationale Kommission.
Email-Newsletter
Nr. 153
Bundesrat
Deiss: Sicherheit von Sima Samar gewährleisten (5. August 2002)
Die Vorsitzende der afghanischen
Menschenrechtskommission, Dr. Sima Samar, wird seit
mehreren Wochen massiv bedroht. Die Trägerin des Paul
Grüninger-Preises leitet ein Hilfswerk, das Spitäler
und Schulen für Mädchen und Frauen unterhält. Ihre
Tätigkeit wird grossteils durch Schweizer Spenden
finanziert. Die Gesellschaft für bedrohte Völker bittet
in einem Brief an Bundesrat Deiss um Hilfe für die
Sicherheit der Menschenrechtskämpferin.
Email-Newsletter
Nr. 131
Bundesrat:
Gefährdung durch Uranwaffen in Afghanistan überprüfen (27. Juni 2002)
Unabhängige Berichte schliessen nicht aus, dass die
amerikanischen Streitkräfte in Afghanistan Waffen mit
abgereichertem Uran eingesetzt haben. Solche Waffen
wären für die Zivilbevölkerung und die natürliche
Umwelt äusserst gefährlich. In einem parlamentarischen
Vorstoss wird der Bundesrat aufgefordert, Massnahmen für
den Schutz der betroffenen Bevölkerung - auch des
Schweizer Personals vor Ort - abzuklären.
Email-Newsletter
Nr. 129
Afghanistan zwischen Zerstörung und Aufbruch
(April 2002)
In Afghanistan droht auch nach dem Fall der Taliban eine
humanitäre Katastrophe. Im zerstörten Land ist die
Bevölkerung vollständig auf humanitäre Hilfe
angewiesen. Aufgrund der schlechten Sicherheitssituation
ist es der internationalen Gemeinschaft jedoch in vielen
Regionen des Landes nicht möglich, die Hilfslieferungen
zu den Bedürftigen zu bringen. Die vorliegende
Dokumentation beleuchtet die aktuelle Situation in
Afghanistan, insbesondere die Sicherheitssituation, die
humanitäre und politische Lage sowie den Wiederaufbau.
Dokumentation,
16 Seiten
pdf-Dokument, 16 Seiten (02-02-034)
Afghanistan: Situation und Perspektiven (6.
April 2002)
An zwei
Podiumsveranstaltungen der Gesellschaft für bedrohte
Völker werden von Expertinnen und Experten die aktuelle
Situation in Afghanistan diskutiert sowie die
Perspektiven für das Land und die Unterstützung der
internationalen Gemeinschaft und der Schweiz.
Schwerpunkte der Diskussion bilden die
Sicherheitssituation als Hindernis für humanitäre
Hilfe, die Bewältigung der Vergangenheit für eine
politische Stabilisierung in der Zukunft sowie die
Bemühungen für einen Wiederaufbau des Landes.
Email-Newsletter
Nr. 114
Rumsfeld für Massentötung von Taliban
mitverantwortlich (30.
November 2001)
Der amerikanische Verteidigungsminister trägt nach
Auffassung der Gesellschaft für bedrohte Völker eine
Mitverantwortung für die Massentötung von
Taliban-Kämpfern durch Truppen der Nordallianz in
Afghanistan. Er hatte mit seinen Äusserungen der
Nordallianz freie Hand gegeben statt mässigend
Kriegsverbrechen zu verhindern.
Email-Newsletter
Nr. 97
US-Luftangriffe
in Afghanistan: Stellungnahme der Schweizer NGO-Koalition (11. Oktober 2001)
Schweizerische
Nichtregierungsorganisationen haben sich nach dem Beginn
der Bombardierungen von Zielen in Afghanistan zu einer
Koalition zusammengeschlossen. Die US-Antwort auf die
Terroranschläge vom 11. September muss an bestimmte
Bedingungen gebunden werden.
Email-Newsletter
Nr. 89
Verhaftung
von Helfern gefährdet humanitäre Hilfe für fünf
Millionen Hungernde (8.
August 2001)
Nach
der Festnahme von 24 Mitarbeitern der Hilfsorganisation
Shelter Now International (SNI) durch Taliban-Milizen in
Afghanistan hat die Gesellschaft für bedrohte Völker
(GfbV) am Mittwoch vor dem drohenden Zusammenbruch der
notdürftigen Versorgung von fünf Millionen Hungernden
gewarnt.
Email-Newsletter
Nr. 81
Afghanistan (Nr.39,
Juni 2001)
Ist Afghanistan eine
vergessene Tragödie? Immer wieder werden Angehörige von
Minderheiten Opfer von Massakern. Erst im Januar wurden
über 300 unbewaffnete Männer und eine Reihe von Frauen
und Kindern von den Taliban-Milizen ermordet. Daneben
bedroht die schlimmste Dürreperiode seit
Menschengedenken das Leben von Tausenden von Menschen.
Bereits mehr als drei Millionen Menschen sind in die
Nachbarländer Pakistan und Iran geflüchtet. Im Herzen
Asiens droht eine humanitäre Katastrophe.
Zeitschrift
Vielfalt, 16 Seiten
pdf-Dokument, 11 Seiten (03-01-039)
Petition für Afghanistan an Bundesrat übergeben (10.
Januar 2001)
Die
Gesellschaft für bedrohte Völker hat heute eine
Petition zur Situation in Afghanistan an Bundesrat Deiss
eingereicht. Etwa 500 Bürgerinnen und Bürger fordern
darin ein stärkeres Engagement der Schweiz im
Flüchtlingsdrama im Mittleren Osten. Das Anliegen wurde
vom Bundesrat positiv aufgenommen.
Email-Newsletter
Nr. 53
Helfen Sie Afghanistan, Herr Deiss! (18.
Oktober 2000)
Die radikal-islamischen Taliban-Milizen haben im
September mit Hilfe von pakistianischen Truppen weitere
Gebiete Afghanistans erobern können. Hunderttausende von
Menschen sind auf der Flucht. In den besetzten Gebieten
werden Minderheiten verfolgt und vor allem Frauen
entrechtet und gedemütigt. Die GfbV ruft die
internationale Staatengemeinschaft zu einem
entschlossenen Vorgehen auf, auch die Schweiz.
Email-Newsletter
Nr. 42
Die
Hazara in Afghanistan (Februar
1999)
Die Hazara sind eine eigenständige Volksgruppe, die in
den letzten hundert Jahren afghanischer Geschichte
vielfach diskriminiert und verfolgt wurde. Seit der
Machtergreifung der sunnitischen Taliban werden die
schiitischen Hazara systematisch verfolgt. Im Widerstand
gegen ihre Unterdrückung entwickelten die Hazara jedoch
ihr Selbstverständnis als eigenständige Volksgruppe.
pdf-Dokument, 7 Seiten (01-99-020)
Afghanistan, Pakistan, Iran - Radikaler Islamismus
ohne Zukunft
(1999)
Die radikal-islamische Taliban-Bewegung hat in
Afghanistan ein Schreckensregime errichtet, das die
Menschenrechte von Frauen sowie von ethnischen und
religiösen Minderheiten systematisch verletzt. Auch in
Pakistan greifen radikale Islamisten nach dem Staat,
während sich im Iran zeigt, dass die islamische
Revolution nach 20 Jahren ihre Versprechen nicht gehalten
hat.
pdf-Dokument, 6 Seiten (04-99-202)
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